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Schlagzähmodifikatoren

Schlagzähmodifikatoren sind Zusatzstoffe für Kunststoffe, die die Widerstandsfähigkeit gegen schlagartige oder kerbbeanspruchte Belastungen erhöhen. Sie werden eingesetzt, wenn ein Werkstoff ohne Anpassung zu sprödem Bruch neigt oder bei tieferen Temperaturen an Zähigkeit verliert. Die Auswahl richtet sich nach Polymermatrix, Verarbeitungsverfahren und den geforderten Eigenschaftsprofilen des Endprodukts.

Wirkprinzip von Schlagzähmodifikatoren in Kunststoffsystemen

Schlagzähmodifikatoren verändern das Bruchverhalten eines Kunststoffs von spröde zu zäher. Je nach System werden fein verteilte elastomere oder mehrphasige Bestandteile in die Matrix eingebracht, um Spannungen bei Stoss- oder Kerbbelastung besser abzubauen. Ziel ist nicht nur eine höhere Schlagzähigkeit, sondern oft auch eine stabilere Performance bei ungünstigen Temperaturbedingungen oder an geometrisch kritischen Stellen.

Einsatz bei sprödbruchgefährdeten Formteilen und Halbzeugen

Verwendet werden Schlagzähmodifikatoren dort, wo Bauteile Stössen, Montagekräften oder Fallbelastungen ausgesetzt sind. Typische Kontexte sind technische Formteile, Gehäuse, Profile, Platten oder Verpackungskomponenten, bei denen Kanten, Bohrungen oder dünnwandige Bereiche kritisch sein können. Auch bei Anwendungen mit Kältebeanspruchung oder wechselnden Belastungen wird die Zähigkeitsanpassung häufig gezielt in die Rezeptur aufgenommen.

Ausprägungen nach Polymerverträglichkeit und Anforderungsprofil

Schlagzähmodifikatoren werden nicht einheitlich eingesetzt, sondern auf das jeweilige Kunststoffsystem abgestimmt. Relevant sind unter anderem Verträglichkeit mit der Matrix, gewünschte Transparenz, Oberflächenqualität, Witterungsbeständigkeit und die Auswirkungen auf Steifigkeit oder Wärmeverhalten. In der Praxis kommen sowohl direkt dosierbare Additive als auch vorformulierte Compounds oder Masterbatch-Lösungen vor, wenn eine definierte und reproduzierbare Einarbeitung gefordert ist.

Abgrenzung zu Weichmachern, Stabilisatoren und Compounds

Innerhalb der Rohstoffkategorie nach Form und Funktion gehören Schlagzähmodifikatoren zu den Additiven mit klarer Eigenschaftsaufgabe: Sie verbessern die Zähigkeit unter mechanischer Beanspruchung. Sie sind nicht mit Weichmachern gleichzusetzen, die vor allem Flexibilität und Härte beeinflussen, und auch nicht mit Antioxidantien oder Lichtschutzmitteln, die den Alterungsschutz adressieren. Von Compounds unterscheiden sie sich dadurch, dass Compounds bereits fertig eingestellte Werkstoffmischungen sind, während Schlagzähmodifikatoren einzelne funktionelle Rezepturbausteine darstellen.

0 Anbieter

Die Firmenliste umfasst Anbieter von Schlagzähmodifikatoren und verwandten Rohstoffen für Kunststoffanwendungen. Aufgeführt sind Unternehmen nach ihrem Bezug zu dieser Funktionskategorie.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Schlagzähmodifikatoren

  • Für welche Kunststoffe werden Schlagzähmodifikatoren verwendet?

    Sie werden in verschiedenen Thermoplasten und Kunststoffrezepturen eingesetzt, wenn die Grundmatrix allein nicht ausreichend schlagzäh ist. Ob ein bestimmter Modifikator geeignet ist, hängt von der Polymerverträglichkeit ab.

  • Erhöhen Schlagzähmodifikatoren auch die Steifigkeit?

    In der Regel steht die Zähigkeitsverbesserung im Vordergrund. Je nach Typ und Dosierung kann die Steifigkeit unverändert bleiben, sinken oder nur begrenzt beeinflusst werden.

  • Sind Schlagzähmodifikatoren dasselbe wie Weichmacher?

    Nein. Weichmacher machen ein Material allgemein weicher und flexibler, während Schlagzähmodifikatoren gezielt das Bruchverhalten unter Stoss- oder Kerbbelastung verbessern.

  • Werden Schlagzähmodifikatoren als Rohstoff oder als Compound geliefert?

    Beides ist möglich. Sie können als eigenständiger Zusatzstoff vorliegen oder bereits in einem Compound beziehungsweise Masterbatch enthalten sein.


Weitere Leistungen unter
nach Form und Funktion

  • Antioxidantien
  • Antistatika | Antistatikum
  • Asbestersatz
  • Beschleuniger
  • Beschleuniger und Katalysatoren
  • Bindemittel für Giessereisand
  • Blindeinlagen für Schichtstoffe
  • Blöcke aus:
  • Compounds
  • Dekorfolien und Dekorplatten
  • Fäden und Rowings
  • Farbmittel (lösliche Farbstoffe und Pigmente)
  • Fasern
  • Filze
  • Flammschutzmittel
  • Flüssigharze
  • Folien aus:
  • Formtrennmittel
  • Füllstoffe
  • Gewebe und gewobene Bänder aus:
  • Giessharze
  • Giessharzzusatzstoffe
  • Gleitmittel
  • Graphitfasern und Kohlefasern
  • Haftvermittler für Coextrusion
  • Härter und Härtungsbeschleuniger
  • Imprägnierharze und Tränkharze
  • Imprägnierharze und Tränkharze (Dispersion, Flüssigharze und Lösungen)
  • Kernsandbinder
  • Klebefolien und Schmelzklebefolien
  • Klebepulver und Schmelzkleber
  • Klebstoffe für:
  • Kohlefäden und Kohlefasern
  • Körner und Pulver
  • Kugelförmige Zusatzstoffe, hohl oder voll
  • Kurzfasern zur Verstärkung
  • Lichtschutzmittel
  • Lochplatten/Netze
  • Masterbatches
  • Matten, Filze und Vliese (Nonwovens)
  • Metallseifen
  • Netze
  • Papiere und Pappen, roh aus:
  • Pigmente (Farbmittel)
  • Platten aus:
  • Prepregs Verstärkungsmittel aus:
  • Presspolster
  • Profile und Rohre aus:
  • Prozessöle
  • Reinigungscompounds
  • Rowings
  • Rundriemen und Saiten
  • Schmelzkleber
  • Sinterpulver für Flammspritzen, Formteilehersteller und Wirbelsintern
  • Stabilisatoren gegen Einwirkung von:
  • Treibmittel
  • Trennpapiere (nicht haftende)
  • Verarbeitungshilfen
  • Verbundfolien
  • Verbundplatten
  • Verbundprofile
  • Vergussmassen
  • Verlaufmittel
  • Verstärkungsgewebe (Aramid, Carbon)
  • Wachse
  • Weichmacher

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Leistung: Schlagzähmodifikatoren für Kunststoffe
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