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Beschleuniger

Beschleuniger sind funktionale Zusatzstoffe, die Reaktions-, Härtungs- oder Vernetzungsabläufe in Kunststoffsystemen gezielt schneller ablaufen lassen. Sie werden eingesetzt, wenn Verarbeitungszeiten, Temperaturfenster oder Aushärteverläufe auf einen bestimmten Prozess abgestimmt werden müssen. In der Rohstoffklassifikation stehen sie damit nicht für eine Form des Materials, sondern für eine klar definierte Funktion im System.

Was unter Beschleunigern in Kunststoffsystemen verstanden wird

Als Beschleuniger werden Stoffe bezeichnet, die den Ablauf einer chemischen Reaktion innerhalb eines Kunststoff- oder Harzsystems beschleunigen. Je nach Formulierung betrifft das beispielsweise die Polymerisation, die Vernetzung oder die Härtung. Die Wirkung ist immer vom Gesamtsystem abhängig, also von Harz, Reaktionspartnern, Temperatur, Dosierung und Verarbeitungsbedingungen. Beschleuniger werden deshalb nicht isoliert bewertet, sondern im Zusammenhang mit dem jeweiligen Rezepturaufbau.

Typische Anwendungen in Verarbeitung und Formulierung

Beschleuniger kommen dort zum Einsatz, wo definierte Topfzeiten, kürzere Zykluszeiten oder ein kontrollierter Festigkeitsaufbau gefordert sind. Das betrifft unter anderem Reaktionsharze, duroplastische Systeme, Kleb- und Vergussanwendungen sowie vernetzende Kunststoffformulierungen. Auch bei Verfahren mit engen Taktzeiten oder begrenzten Temperaturfenstern werden sie verwendet, um den Reaktionsverlauf an die Prozessführung anzupassen. Ob ein Beschleuniger sinnvoll ist, hängt dabei nicht nur vom Endprodukt, sondern stark vom Verarbeitungsverfahren ab.

Ausprägungen nach Reaktion, Lieferform und Verarbeitung

Beschleuniger unterscheiden sich weniger durch ihre äussere Form als durch ihre Funktion im jeweiligen System. Sie können für kalte, warme oder temperaturgestützte Reaktionen ausgelegt sein und als Bestandteil einer Flüssigformulierung, eines Additivpakets oder eines Compounds vorliegen. In der Praxis werden sie häufig mit weiteren Hilfsstoffen abgestimmt, etwa mit Härtern, Initiatoren, Stabilisatoren oder Verarbeitungshilfen. Entscheidend ist, wie reproduzierbar die gewünschte Reaktionsgeschwindigkeit unter den vorgesehenen Bedingungen erreicht wird.

Abgrenzung zu Katalysatoren, Härtern und anderen Zusatzstoffen

Innerhalb der Rohstoffgruppe nach Form und Funktion sind Beschleuniger von mehreren verwandten Kategorien zu unterscheiden. Gegenüber Härtern und Härtungsbeschleunigern ist der Begriff breiter, weil er nicht nur auf Härtungssysteme beschränkt ist. Von Katalysatoren werden Beschleuniger in Katalogen oft getrennt geführt, wenn sie primär zur Feinsteuerung eines bereits definierten Reaktionssystems dienen. Anders als Antioxidantien, Flammschutzmittel oder Weichmacher beeinflussen sie nicht vor allem Gebrauchseigenschaften des Kunststoffs, sondern den Ablauf der Verarbeitung oder Reaktion.

0 Anbieter

Die folgenden Unternehmen bieten Beschleuniger oder angrenzende Rohstoffe für Kunststoffsysteme an. Die Einträge lassen sich nach Anwendung, Formulierungskontext und Lieferform einordnen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Beschleuniger

  • Sind Beschleuniger und Katalysatoren dasselbe?

    Nicht zwingend. Die Begriffe werden teils unterschiedlich verwendet; in Produktkatalogen werden Beschleuniger oft als eigene Funktionsgruppe geführt.

  • Werden Beschleuniger nur in duroplastischen Systemen eingesetzt?

    Nein. Sie kommen überall dort infrage, wo eine chemische Reaktion im Kunststoffsystem gezielt schneller ablaufen soll.

  • Wovon hängt die Wirksamkeit eines Beschleunigers ab?

    Vor allem von der gesamten Formulierung, der Dosierung, der Temperatur und dem vorgesehenen Verarbeitungsprozess.

  • Wie unterscheiden sich Beschleuniger von Verarbeitungshilfen?

    Beschleuniger beeinflussen primär den Reaktionsverlauf. Verarbeitungshilfen verbessern eher die Verarbeitungseigenschaften wie Fliessen, Entformen oder Dispergieren.


Weitere Leistungen unter
nach Form und Funktion

  • Antioxidantien
  • Antistatika | Antistatikum
  • Asbestersatz
  • Beschleuniger und Katalysatoren
  • Bindemittel für Giessereisand
  • Blindeinlagen für Schichtstoffe
  • Blöcke aus:
  • Compounds
  • Dekorfolien und Dekorplatten
  • Fäden und Rowings
  • Farbmittel (lösliche Farbstoffe und Pigmente)
  • Fasern
  • Filze
  • Flammschutzmittel
  • Flüssigharze
  • Folien aus:
  • Formtrennmittel
  • Füllstoffe
  • Gewebe und gewobene Bänder aus:
  • Giessharze
  • Giessharzzusatzstoffe
  • Gleitmittel
  • Graphitfasern und Kohlefasern
  • Haftvermittler für Coextrusion
  • Härter und Härtungsbeschleuniger
  • Imprägnierharze und Tränkharze
  • Imprägnierharze und Tränkharze (Dispersion, Flüssigharze und Lösungen)
  • Kernsandbinder
  • Klebefolien und Schmelzklebefolien
  • Klebepulver und Schmelzkleber
  • Klebstoffe für:
  • Kohlefäden und Kohlefasern
  • Körner und Pulver
  • Kugelförmige Zusatzstoffe, hohl oder voll
  • Kurzfasern zur Verstärkung
  • Lichtschutzmittel
  • Lochplatten/Netze
  • Masterbatches
  • Matten, Filze und Vliese (Nonwovens)
  • Metallseifen
  • Netze
  • Papiere und Pappen, roh aus:
  • Pigmente (Farbmittel)
  • Platten aus:
  • Prepregs Verstärkungsmittel aus:
  • Presspolster
  • Profile und Rohre aus:
  • Prozessöle
  • Reinigungscompounds
  • Rowings
  • Rundriemen und Saiten
  • Schlagzähmodifikatoren
  • Schmelzkleber
  • Sinterpulver für Flammspritzen, Formteilehersteller und Wirbelsintern
  • Stabilisatoren gegen Einwirkung von:
  • Treibmittel
  • Trennpapiere (nicht haftende)
  • Verarbeitungshilfen
  • Verbundfolien
  • Verbundplatten
  • Verbundprofile
  • Vergussmassen
  • Verlaufmittel
  • Verstärkungsgewebe (Aramid, Carbon)
  • Wachse
  • Weichmacher

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Leistung: Beschleuniger für Kunststoffe: Funktion und Einsatz
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