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  • Kunststoffbranche
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Compounds

Compounds sind verarbeitungsfertige Kunststoffmischungen mit gezielt eingestellten Materialeigenschaften. Sie bestehen aus einer Polymerbasis und weiteren Bestandteilen wie Additiven, Füllstoffen, Verstärkungen oder Farbsystemen. Im Unterschied zu Einzelrohstoffen werden diese Komponenten bereits vor der Verarbeitung zu einem abgestimmten Werkstoff kombiniert.
  • Andere
  • Blends
  • Eingefärbte
  • Elektrisch leitfähige
  • Glasfaserverstärkte
  • Kundenspezifische
  • Mineralverstärkte
  • Mit Mikroglaskugeln
  • Selbstverlöschende

Was unter Kunststoff-Compounds verstanden wird

Ein Compound ist kein einzelner Zusatzstoff, sondern eine formulierte Werkstoffmischung. Die Polymermatrix wird mit funktionalen oder mechanisch wirksamen Bestandteilen kombiniert, um bestimmte Eigenschaften einzustellen, etwa Steifigkeit, Schlagzähigkeit, elektrische Leitfähigkeit, Flammschutz oder Farbgebung. Für Verarbeiter ist entscheidend, dass das Material als definierter Rohstoff mit reproduzierbarer Zusammensetzung bereitsteht.

Wo Compounds eingesetzt werden

Compounds werden überall dort eingesetzt, wo Standardpolymere die geforderten Eigenschaften nicht alleine abdecken. Typische Anwendungen liegen in Spritzguss-, Extrusions- und weiteren Kunststoffverarbeitungsprozessen, bei technischen Formteilen, Gehäusen, Profilen oder funktionalen Bauteilen. Je nach Formulierung stehen mechanische Belastbarkeit, Gewichtsreduktion, Oberflächenanforderungen, elektrische Eigenschaften oder regulatorische Vorgaben im Vordergrund.

Typische Ausprägungen und Teilbereiche

Zu den gängigen Ausprägungen zählen Blends, eingefärbte Compounds, glasfaserverstärkte und mineralverstärkte Typen sowie elektrisch leitfähige oder selbstverlöschende Formulierungen. Auch Compounds mit Mikroglaskugeln werden eingesetzt, wenn Dichte, Isolationsverhalten oder andere Materialkennwerte beeinflusst werden sollen. Kundenspezifische Compounds verbinden mehrere Anforderungen in einer Rezeptur, etwa Farbe, Verstärkung und Additivierung.

Abgrenzung zu Masterbatches, Additiven und Verstärkungen

Compounds sind von Einzelkomponenten klar zu unterscheiden. Füllstoffe, Pigmente, Flammschutzmittel, Weichmacher oder Verstärkungsfasern sind Rohstoffe mit einer einzelnen Funktion; im Compound werden sie zu einem gebrauchsfertigen Gesamtwerkstoff zusammengeführt. Gegenüber Masterbatches liegt der Unterschied darin, dass Masterbatches in der Regel als konzentrierte Zugabe für die spätere Dosierung dienen, während Compounds bereits die verarbeitbare Endformulierung darstellen. Innerhalb der Hierarchie stehen Compounds damit zwischen der Rohstoffebene und der konkreten materialtechnischen Auslegung für die Verarbeitung.

0 Anbieter

In der Firmenliste finden sich Anbieter von Kunststoff-Compounds für unterschiedliche Werkstoffanforderungen und Verarbeitungsverfahren. Die Einträge können nach Spezialisierungen und Materialausrichtungen eingeordnet werden.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Compounds

  • Was ist der Unterschied zwischen einem Compound und einem Masterbatch?

    Ein Compound ist der verarbeitungsfertige Werkstoff. Ein Masterbatch ist meist ein Konzentrat, das erst bei der Verarbeitung einem Basispolymer zugemischt wird.

  • Sind Compounds immer kundenspezifisch?

    Nein. Es gibt standardisierte Typen und kundenspezifisch formulierte Varianten mit auf die Anwendung abgestimmten Eigenschaften.

  • Welche Eigenschaften lassen sich mit Compounds beeinflussen?

    Je nach Rezeptur unter anderem Farbe, Steifigkeit, Schlagzähigkeit, Gewicht, elektrische Leitfähigkeit, Flammschutz oder Verarbeitungsverhalten.

  • Werden Compounds nur für technische Kunststoffe verwendet?

    Nein. Compounds kommen sowohl bei Standardkunststoffen als auch bei technischen Polymeren zum Einsatz, sofern eine definierte Eigenschaftskombination benötigt wird.


Weitere Leistungen unter
nach Form und Funktion

  • Antioxidantien
  • Antistatika | Antistatikum
  • Asbestersatz
  • Beschleuniger
  • Beschleuniger und Katalysatoren
  • Bindemittel für Giessereisand
  • Blindeinlagen für Schichtstoffe
  • Blöcke aus:
  • Dekorfolien und Dekorplatten
  • Fäden und Rowings
  • Farbmittel (lösliche Farbstoffe und Pigmente)
  • Fasern
  • Filze
  • Flammschutzmittel
  • Flüssigharze
  • Folien aus:
  • Formtrennmittel
  • Füllstoffe
  • Gewebe und gewobene Bänder aus:
  • Giessharze
  • Giessharzzusatzstoffe
  • Gleitmittel
  • Graphitfasern und Kohlefasern
  • Haftvermittler für Coextrusion
  • Härter und Härtungsbeschleuniger
  • Imprägnierharze und Tränkharze
  • Imprägnierharze und Tränkharze (Dispersion, Flüssigharze und Lösungen)
  • Kernsandbinder
  • Klebefolien und Schmelzklebefolien
  • Klebepulver und Schmelzkleber
  • Klebstoffe für:
  • Kohlefäden und Kohlefasern
  • Körner und Pulver
  • Kugelförmige Zusatzstoffe, hohl oder voll
  • Kurzfasern zur Verstärkung
  • Lichtschutzmittel
  • Lochplatten/Netze
  • Masterbatches
  • Matten, Filze und Vliese (Nonwovens)
  • Metallseifen
  • Netze
  • Papiere und Pappen, roh aus:
  • Pigmente (Farbmittel)
  • Platten aus:
  • Prepregs Verstärkungsmittel aus:
  • Presspolster
  • Profile und Rohre aus:
  • Prozessöle
  • Reinigungscompounds
  • Rowings
  • Rundriemen und Saiten
  • Schlagzähmodifikatoren
  • Schmelzkleber
  • Sinterpulver für Flammspritzen, Formteilehersteller und Wirbelsintern
  • Stabilisatoren gegen Einwirkung von:
  • Treibmittel
  • Trennpapiere (nicht haftende)
  • Verarbeitungshilfen
  • Verbundfolien
  • Verbundplatten
  • Verbundprofile
  • Vergussmassen
  • Verlaufmittel
  • Verstärkungsgewebe (Aramid, Carbon)
  • Wachse
  • Weichmacher

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Leistung: Compounds für Kunststoffe | Arten und Abgrenzung
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