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  • Kunststoffbranche
  • Rohstoffe
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  • Fasern

Fasern

Fasern sind in der Kunststoffbranche eine eigene Rohstoffkategorie für langgestreckte Materialien, die in Kunststoffen und Verbundsystemen gezielt eingesetzt werden. Sie liegen als Faserform vor, bevor sie zu weiter verarbeiteten Strukturen wie Geweben, Matten oder Prepregs aufgebaut werden. Für Auswahl und Verarbeitung sind unter anderem Werkstoff, Faserlänge, Feinheit und Oberflächenbeschaffenheit relevant.

Was unter Fasern als Rohstoffform verstanden wird

Die Kategorie Fasern beschreibt Materialien mit ausgeprägter Längenorientierung und kleinem Querschnitt, die als funktionelle oder verstärkende Komponente in Kunststoffsystemen dienen können. Im Unterschied zu pulverförmigen oder körnigen Rohstoffen wirkt hier die Geometrie selbst auf Verteilung, Orientierung und Eigenschaften im Endprodukt. Fasern können aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen, etwa mineralisch, synthetisch oder natürlichen Ursprungs. Innerhalb der Rohstoffsystematik steht dabei die Form im Vordergrund, nicht bereits ein bestimmtes Halbzeug oder ein fertiges Verstärkungsprodukt.

Typische Einsatzkontexte in Kunststoffen und Verbundwerkstoffen

Fasern werden dort eingesetzt, wo Kunststoffe mechanisch ergänzt oder funktionell ausgerüstet werden sollen. Je nach Anwendung werden sie in Formmassen, Compounds, Harzsysteme oder Verbundaufbauten eingebracht. Relevant sind sie beispielsweise bei faserverstärkten Bauteilen, bei dimensionsstabilen Formteilen oder in Schichtaufbauten mit definiertem Faseranteil. Welche Faser geeignet ist, hängt unter anderem vom Matrixwerkstoff, vom Verarbeitungsverfahren und von der gewünschten Bauteileigenschaft ab.

Ausprägungen nach Material, Länge und Lieferform

Fasern lassen sich nach Werkstoffgruppe, Faserlänge und Aufmachung unterscheiden. In der Praxis wird zwischen kontinuierlichen und diskontinuierlichen Fasern sowie zwischen losen, geschnittenen oder gebündelten Formen unterschieden. Ebenso kann die Oberfläche der Faser für die Anbindung an die Kunststoffmatrix angepasst oder vorbehandelt sein. Diese Merkmale beeinflussen Dosierung, Benetzung, Dispergierung und die spätere Eigenschaftsausbildung im Kunststoff oder Verbund.

Abgrenzung zu Rowings, Kurzfasern und Flächengebilden

Die Bezeichnung Fasern ist breiter als spezialisierte Unter- oder Nachbarkategorien. Rowings und Fäden bezeichnen gebündelte oder kontinuierlich geführte Faserformen, während Kurzfasern zur Verstärkung bereits stärker über die definierte Länge und den Verstärkungszweck eingegrenzt sind. Matten, Filze, Vliese und Verstärkungsgewebe sind Flächengebilde, also weiterverarbeitete textile Strukturen aus Fasern. Kategorien wie Graphitfasern und Kohlefasern grenzen sich zusätzlich über den konkreten Werkstoff ab, nicht nur über die Form.

0 Anbieter

Die folgende Firmenliste ordnet Anbieter im Bereich Fasern innerhalb der Kunststoffrohstoffe ein. Aufgeführt sind Unternehmen je nach Sortiment, Materialschwerpunkt oder Produktform.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Fasern

  • Worin unterscheiden sich Fasern und Kurzfasern zur Verstärkung?

    Fasern ist die allgemeinere Rohstoffkategorie. Kurzfasern zur Verstärkung sind eine enger definierte Form mit begrenzter Länge und klarem Einsatz als Verstärkung.

  • Sind Fasern immer für Verbundwerkstoffe gedacht?

    Nein. Sie werden oft in Verbundsystemen eingesetzt, können aber auch in Compounds oder anderen Kunststoffformulierungen eine funktionelle Aufgabe übernehmen.

  • Was ist der Unterschied zwischen Fasern und Rowings?

    Fasern bezeichnet das Grundmaterial in Faserform. Rowings sind gebündelte, kontinuierliche Faserstränge und damit eine spezifischere Ausführung.

  • Nach welchen Kriterien werden Fasern ausgewählt?

    Üblich sind Auswahlkriterien wie Werkstoff, Faserlänge, Oberflächenzustand, Verträglichkeit mit der Matrix und die Anforderungen des Verarbeitungsverfahrens.


Weitere Leistungen unter
nach Form und Funktion

  • Antioxidantien
  • Antistatika | Antistatikum
  • Asbestersatz
  • Beschleuniger
  • Beschleuniger und Katalysatoren
  • Bindemittel für Giessereisand
  • Blindeinlagen für Schichtstoffe
  • Blöcke aus:
  • Compounds
  • Dekorfolien und Dekorplatten
  • Fäden und Rowings
  • Farbmittel (lösliche Farbstoffe und Pigmente)
  • Filze
  • Flammschutzmittel
  • Flüssigharze
  • Folien aus:
  • Formtrennmittel
  • Füllstoffe
  • Gewebe und gewobene Bänder aus:
  • Giessharze
  • Giessharzzusatzstoffe
  • Gleitmittel
  • Graphitfasern und Kohlefasern
  • Haftvermittler für Coextrusion
  • Härter und Härtungsbeschleuniger
  • Imprägnierharze und Tränkharze
  • Imprägnierharze und Tränkharze (Dispersion, Flüssigharze und Lösungen)
  • Kernsandbinder
  • Klebefolien und Schmelzklebefolien
  • Klebepulver und Schmelzkleber
  • Klebstoffe für:
  • Kohlefäden und Kohlefasern
  • Körner und Pulver
  • Kugelförmige Zusatzstoffe, hohl oder voll
  • Kurzfasern zur Verstärkung
  • Lichtschutzmittel
  • Lochplatten/Netze
  • Masterbatches
  • Matten, Filze und Vliese (Nonwovens)
  • Metallseifen
  • Netze
  • Papiere und Pappen, roh aus:
  • Pigmente (Farbmittel)
  • Platten aus:
  • Prepregs Verstärkungsmittel aus:
  • Presspolster
  • Profile und Rohre aus:
  • Prozessöle
  • Reinigungscompounds
  • Rowings
  • Rundriemen und Saiten
  • Schlagzähmodifikatoren
  • Schmelzkleber
  • Sinterpulver für Flammspritzen, Formteilehersteller und Wirbelsintern
  • Stabilisatoren gegen Einwirkung von:
  • Treibmittel
  • Trennpapiere (nicht haftende)
  • Verarbeitungshilfen
  • Verbundfolien
  • Verbundplatten
  • Verbundprofile
  • Vergussmassen
  • Verlaufmittel
  • Verstärkungsgewebe (Aramid, Carbon)
  • Wachse
  • Weichmacher

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