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Presspolster

Presspolster sind nachgiebige Zwischenlagen für Pressprozesse in der Kunststoffverarbeitung. Sie verteilen den Anpressdruck über die Fläche, gleichen Dickenunterschiede aus und unterstützen einen gleichmaessigen Kontakt zwischen Werkstueck und Presswerkzeug. Eingesetzt werden sie vor allem dort, wo Schichtaufbauten, Formteile oder Verbundmaterialien unter Druck konsolidiert oder verpresst werden.

Was Presspolster im Pressprozess leisten

Ein Presspolster wirkt als funktionale Zwischenschicht zwischen Presse, Werkzeug oder Abdeckung und dem zu verarbeitenden Material. Seine Aufgabe ist nicht die stoffliche Zusammensetzung des Endprodukts, sondern die kontrollierte Uebertragung von Druck auf das Bauteil oder Laminat. Durch die elastische oder kompressible Wirkung koennen Unebenheiten, Materialstreuungen und Toleranzen im Schichtaufbau ausgeglichen werden. Je nach Prozess unterstuetzt das Presspolster auch eine gleichmaessigere Flaechenpressung an Kanten, in Vertiefungen oder bei empfindlichen Oberflaechen.

Typische Anwendungen bei Kunststoff- und Verbundwerkstoffen

Presspolster werden in Pressverfahren mit plattenfoermigen oder mehrlagigen Aufbauten verwendet, etwa bei Laminaten, Schichtstoffen, duroplastischen Pressmassen oder Verbundmaterialien. Sie kommen auch in Prozessen zum Einsatz, in denen Formteile waehrend des Pressens vor lokalen Ueberdruckzonen geschuetzt oder in der gesamten Flaeche gleichmaessig belastet werden sollen. Relevant sind sie besonders bei Materialien mit unterschiedlicher Dicke, bei Einlegern, bei strukturierten Oberflaechen oder bei Werkstuecken, deren Pressdruck nicht direkt und starr eingeleitet werden soll.

Ausfuehrungen nach Aufbau und Prozessanforderung

Presspolster unterscheiden sich vor allem nach Kompressibilitaet, Rueckstellverhalten, Temperaturbestaendigkeit, Dicke und Oberflaechenbeschaffenheit. Je nach Einsatz werden einfache oder mehrlagige Ausfuehrungen verwendet, ebenso Varianten fuer wiederkehrende Zyklen oder fuer spezifische Pressbedingungen. Die Auswahl richtet sich nach dem zu verpressenden Material, der Werkzeuggeometrie, dem Druckniveau, der Temperaturfuehrung und der gewuenschten Oberflaechenqualitaet. In der Praxis ist deshalb weniger die Bezeichnung als die Eignung fuer den jeweiligen Pressaufbau entscheidend.

Abgrenzung zu Filzen, Trennpapieren und anderen Materialien

Innerhalb der Kunststoffbranche gehoeren Presspolster zu den Materialien nach Form und Funktion, weil sie im Prozess eine definierte mechanische Aufgabe uebernehmen. Sie sind von Filzen, Matten oder Vliesen zu unterscheiden, die haeufig als Verstärkung, Traeger oder funktionale Lage im Produkt selbst dienen. Gegenueber Trennpapieren liegt der Unterschied darin, dass Trennpapiere vor allem das Anhaften verhindern, waehrend Presspolster Druck verteilen und Toleranzen aufnehmen. Auch im Vergleich zu Blindeinlagen oder Dekorfolien sind Presspolster keine gestalterischen oder konstruktiven Produktlagen, sondern prozessbezogene Hilfsmittel fuer das Verpressen.

0 Anbieter

Die folgende Firmenliste zeigt Anbieter im Bereich Presspolster innerhalb der Kunststoffbranche. Aufgefuehrt sind Unternehmen mit Bezug zu Materialien fuer Press- und Laminierprozesse.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Presspolster

  • Wofuer werden Presspolster in der Kunststoffverarbeitung eingesetzt?

    Sie dienen als nachgiebige Zwischenlage, um Druck gleichmaessiger auf ein Werkstueck oder einen Schichtaufbau zu uebertragen.

  • Sind Presspolster Teil des Endprodukts?

    In der Regel nicht. Sie werden fuer den Pressvorgang eingesetzt und erfuellen eine Funktion im Prozess, nicht im fertigen Bauteil.

  • Welche Eigenschaften sind bei der Auswahl relevant?

    Wesentlich sind Kompressibilitaet, Temperaturbestaendigkeit, Dicke, Rueckstellverhalten und die Eignung fuer den konkreten Pressaufbau.

  • Wie unterscheiden sich Presspolster von Trennpapieren?

    Trennpapiere verhindern vor allem das Anhaften an Werkzeugen oder Abdeckungen. Presspolster gleichen Druck und Toleranzen im Pressprozess aus.


Weitere Leistungen unter
nach Form und Funktion

  • Antioxidantien
  • Antistatika | Antistatikum
  • Asbestersatz
  • Beschleuniger
  • Beschleuniger und Katalysatoren
  • Bindemittel für Giessereisand
  • Blindeinlagen für Schichtstoffe
  • Blöcke aus:
  • Compounds
  • Dekorfolien und Dekorplatten
  • Fäden und Rowings
  • Farbmittel (lösliche Farbstoffe und Pigmente)
  • Fasern
  • Filze
  • Flammschutzmittel
  • Flüssigharze
  • Folien aus:
  • Formtrennmittel
  • Füllstoffe
  • Gewebe und gewobene Bänder aus:
  • Giessharze
  • Giessharzzusatzstoffe
  • Gleitmittel
  • Graphitfasern und Kohlefasern
  • Haftvermittler für Coextrusion
  • Härter und Härtungsbeschleuniger
  • Imprägnierharze und Tränkharze
  • Imprägnierharze und Tränkharze (Dispersion, Flüssigharze und Lösungen)
  • Kernsandbinder
  • Klebefolien und Schmelzklebefolien
  • Klebepulver und Schmelzkleber
  • Klebstoffe für:
  • Kohlefäden und Kohlefasern
  • Körner und Pulver
  • Kugelförmige Zusatzstoffe, hohl oder voll
  • Kurzfasern zur Verstärkung
  • Lichtschutzmittel
  • Lochplatten/Netze
  • Masterbatches
  • Matten, Filze und Vliese (Nonwovens)
  • Metallseifen
  • Netze
  • Papiere und Pappen, roh aus:
  • Pigmente (Farbmittel)
  • Platten aus:
  • Prepregs Verstärkungsmittel aus:
  • Profile und Rohre aus:
  • Prozessöle
  • Reinigungscompounds
  • Rowings
  • Rundriemen und Saiten
  • Schlagzähmodifikatoren
  • Schmelzkleber
  • Sinterpulver für Flammspritzen, Formteilehersteller und Wirbelsintern
  • Stabilisatoren gegen Einwirkung von:
  • Treibmittel
  • Trennpapiere (nicht haftende)
  • Verarbeitungshilfen
  • Verbundfolien
  • Verbundplatten
  • Verbundprofile
  • Vergussmassen
  • Verlaufmittel
  • Verstärkungsgewebe (Aramid, Carbon)
  • Wachse
  • Weichmacher

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Leistung: Presspolster in der Kunststoffverarbeitung
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