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Antistatika | Antistatikum

Antistatika für Kunststoffe verringern die statische Aufladung von Oberflächen und Bauteilen. Sie werden eingesetzt, wenn Staubanziehung, elektrostatische Entladungen oder Probleme bei Handling und Verarbeitung vermieden werden sollen. Die geeignete Ausführung hängt von Polymer, Einsatzumgebung und gewünschter Wirkungsdauer ab.

Wie Antistatika in Kunststoffen wirken

Antistatika erleichtern den Abbau elektrischer Ladungen an der Oberfläche eines Kunststoffs. Viele Systeme wirken, indem sie die Oberflächeneigenschaften so verändern, dass sich Ladungen weniger stark aufbauen oder schneller ableiten. Die antistatische Wirkung kann kurzfristig oder auf längere Dauer ausgelegt sein. Entscheidend sind dabei unter anderem Materialtyp, Feuchtigkeit, Temperatur und die Lage des Additivs im Werkstoff.

Typische Anwendungen bei Folien, Verpackungen und Formteilen

Antistatische Additive werden in Bereichen eingesetzt, in denen aufgeladene Kunststoffoberflächen die Funktion oder den Prozess stören. Das betrifft beispielsweise Folien, Verpackungen, technische Formteile, Behälter, Gehäuse oder Faserprodukte. Typische Anforderungen sind weniger Staubanhaftung, kontrollierteres Trennen dünner Materialien, ruhigeres Laufverhalten in der Verarbeitung oder ein geringeres Risiko unerwuenschter Entladungen im Gebrauch.

Interne, externe und dauerhaft ausgelegte Antistatik

Antistatika koennen dem Kunststoff als internes Additiv beigemischt oder nachtraeglich als aeussere Ausruestung aufgebracht werden. Interne Systeme sind in der Rezeptur enthalten und fuer Compounds, Folien oder Spritzgussteile relevant; externe Systeme sitzen auf der Oberflaeche und werden oft fuer eine gezielte Nachbehandlung genutzt. Zudem wird zwischen eher migrationsbasierten, zeitlich begrenzten Wirkungen und dauerhafter ausgelegten Konzepten unterschieden. Die Auswahl beeinflusst unter anderem Oberflaechencharakter, Transparenz, Reinigungsbestaendigkeit und Folgeprozesse.

Abgrenzung zu Antioxidantien, Gleitmitteln und Flammschutzmitteln

Antistatika sind funktionale Additive zur Beeinflussung des elektrostatischen Verhaltens. Sie unterscheiden sich damit klar von Antioxidantien, die den Werkstoff gegen oxidative Alterung stabilisieren, sowie von Flammschutzmitteln, die das Brandverhalten veraendern. Gegenueber Gleitmitteln oder Verarbeitungshilfen steht nicht Reibung, Entformung oder Prozessfaehigkeit im Vordergrund, sondern der kontrollierte Umgang mit elektrischer Aufladung. In der Hierarchie der Kunststoffrohstoffe gehoeren Antistatika damit zu den Zusatzstoffen, die nach ihrer konkreten Funktion im Material eingeordnet werden.

0 Anbieter

Die folgende Firmenliste ordnet Anbieter im Bereich Antistatika und antistatische Additive fuer Kunststoffe ein. Sie kann nach Produkttyp, Materialbezug oder Anwendungsschwerpunkt differenziert sein.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Antistatika | Antistatikum

  • Was ist der Unterschied zwischen internem und externem Antistatikum?

    Ein internes Antistatikum wird in die Kunststoffrezeptur eingearbeitet. Ein externes Antistatikum wird nachtraeglich auf die Oberflaeche aufgebracht.

  • Sind Antistatika in jedem Kunststoff gleich wirksam?

    Nein. Die Wirkung haengt unter anderem von Polymerart, Oberflaeche, Feuchtigkeit und Einsatzbedingungen ab.

  • Bedeutet antistatisch automatisch elektrisch leitfaehig?

    Nein. Antistatisch bedeutet in der Regel, dass sich Ladungen vermindern oder kontrollierter abbauen. Das ist nicht gleichbedeutend mit hoher elektrischer Leitfaehigkeit.

  • Koennen Antistatika andere Materialeigenschaften beeinflussen?

    Ja. Je nach System koennen sie etwa Oberflaechenverhalten, Transparenz, Bedruckbarkeit oder Reinigungsbestaendigkeit mitbeeinflussen.


Weitere Leistungen unter
nach Form und Funktion

  • Antioxidantien
  • Asbestersatz
  • Beschleuniger
  • Beschleuniger und Katalysatoren
  • Bindemittel für Giessereisand
  • Blindeinlagen für Schichtstoffe
  • Blöcke aus:
  • Compounds
  • Dekorfolien und Dekorplatten
  • Fäden und Rowings
  • Farbmittel (lösliche Farbstoffe und Pigmente)
  • Fasern
  • Filze
  • Flammschutzmittel
  • Flüssigharze
  • Folien aus:
  • Formtrennmittel
  • Füllstoffe
  • Gewebe und gewobene Bänder aus:
  • Giessharze
  • Giessharzzusatzstoffe
  • Gleitmittel
  • Graphitfasern und Kohlefasern
  • Haftvermittler für Coextrusion
  • Härter und Härtungsbeschleuniger
  • Imprägnierharze und Tränkharze
  • Imprägnierharze und Tränkharze (Dispersion, Flüssigharze und Lösungen)
  • Kernsandbinder
  • Klebefolien und Schmelzklebefolien
  • Klebepulver und Schmelzkleber
  • Klebstoffe für:
  • Kohlefäden und Kohlefasern
  • Körner und Pulver
  • Kugelförmige Zusatzstoffe, hohl oder voll
  • Kurzfasern zur Verstärkung
  • Lichtschutzmittel
  • Lochplatten/Netze
  • Masterbatches
  • Matten, Filze und Vliese (Nonwovens)
  • Metallseifen
  • Netze
  • Papiere und Pappen, roh aus:
  • Pigmente (Farbmittel)
  • Platten aus:
  • Prepregs Verstärkungsmittel aus:
  • Presspolster
  • Profile und Rohre aus:
  • Prozessöle
  • Reinigungscompounds
  • Rowings
  • Rundriemen und Saiten
  • Schlagzähmodifikatoren
  • Schmelzkleber
  • Sinterpulver für Flammspritzen, Formteilehersteller und Wirbelsintern
  • Stabilisatoren gegen Einwirkung von:
  • Treibmittel
  • Trennpapiere (nicht haftende)
  • Verarbeitungshilfen
  • Verbundfolien
  • Verbundplatten
  • Verbundprofile
  • Vergussmassen
  • Verlaufmittel
  • Verstärkungsgewebe (Aramid, Carbon)
  • Wachse
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Leistung: Antistatika | Antistatikum fuer Kunststoffe
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