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  • Graphitfasern und Kohlefasern

Graphitfasern und Kohlefasern

Graphitfasern und Kohlefasern sind kohlenstoffbasierte Verstärkungsfasern für Kunststoffe und Verbundwerkstoffe. Sie werden eingesetzt, wenn Bauteile bei geringem Gewicht eine hohe Steifigkeit oder definierte elektrische und thermische Eigenschaften erreichen sollen. Innerhalb der Rohstoffe gehören sie zur Einordnung nach Form und Funktion, weil sie nicht als Matrixmaterial, sondern als funktionale Faserverstärkung verwendet werden.

Werkstoffcharakter und Funktion in Kunststoffsystemen

Kohlefasern bestehen aus feinen Filamenten mit hohem Kohlenstoffanteil und werden in Kunststoffen als Verstärkungsstoff eingebunden. Graphitfasern werden häufig als stärker graphitisierte Ausprägung verstanden; je nach Herstellweg und Struktur unterscheiden sich Steifigkeit, Leitfähigkeit und Wärmeverhalten. In der Verarbeitung werden die Fasern mit einer polymeren Matrix kombiniert, etwa in Duroplasten oder Thermoplasten, um mechanische oder funktionale Eigenschaften des Endwerkstoffs gezielt zu beeinflussen.

Typische Anwendungen in Kunststoffverbunden

Eingesetzt werden diese Fasern vor allem in Faserverbundbauteilen, technischen Formteilen, Laminaten und verstärkten Halbzeugen. Typische Anforderungen sind hohe Formstabilität, reduziertes Bauteilgewicht, gute Ermüdungsbeständigkeit oder elektrische Leitfähigkeit. Je nach Aufbau kommen sie in Strukturbauteilen, Gehäusen, Platten, Rohren, Profilen oder spezialisierten Compounds zum Einsatz.

Lieferformen und verarbeitungsnahe Ausprägungen

Graphitfasern und Kohlefasern liegen in unterschiedlichen Formen vor, etwa als Endlosfilamente, Fäden, Rowings, Gewebe, Matten oder Kurzfasern. Für die Kunststoffverarbeitung ist nicht nur das Fasermaterial relevant, sondern auch die Aufbereitung für das jeweilige Verfahren, beispielsweise für Laminataufbau, Pultrusion, Spritzguss oder Pressverfahren. Oberflächenbehandlung, Schlichte und Faserlänge beeinflussen die Haftung zur Matrix und damit das Verhalten im Verbund.

Abgrenzung zu verwandten Rohstoffgruppen

Innerhalb der Kategorie nach Form und Funktion sind Graphitfasern und Kohlefasern von Füllstoffen, Additiven oder Bindemitteln klar zu trennen, weil sie primär als Verstärkungs- und Funktionsfasern dienen. Gegenüber Kurzfasern zur Verstärkung bezeichnet diese Gruppe auch kontinuierliche oder weiterverarbeitbare Faserformen. Von Rowings, Fäden und Verstärkungsgeweben unterscheidet sie sich dadurch, dass dort stärker die konkrete Halbzeugform beschrieben wird, während hier das kohlenstoffbasierte Fasermaterial als Rohstoffgruppe im Vordergrund steht.

0 Anbieter

Die folgenden Unternehmen sind im Bereich Graphitfasern und Kohlefasern in der Kunststoffbranche tätig. Die Einträge können Materialanbieter, Verarbeiter oder Anbieter verarbeitungsnaher Halbzeuge umfassen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Graphitfasern und Kohlefasern

  • Worin liegt der Unterschied zwischen Kohlefaser und Graphitfaser?

    Die Begriffe werden teils überlappend verwendet. Graphitfasern bezeichnen oft stärker graphitisierte kohlenstoffbasierte Fasern mit veränderter Struktur und entsprechenden Eigenschaften.

  • Sind Graphitfasern und Kohlefasern Additive oder Verstärkungsstoffe?

    Im Kunststoffkontext werden sie in erster Linie als Verstärkungsstoffe beziehungsweise funktionale Fasern eingesetzt, nicht als klassische Additive.

  • In welchen Formen werden diese Fasern geliefert?

    Üblich sind unter anderem Filamente, Fäden, Rowings, Gewebe, Matten und Kurzfasern sowie daraus aufgebaute Halbzeuge.

  • Für welche Kunststoffsysteme sind Kohlefasern geeignet?

    Sie werden sowohl in duroplastischen als auch in thermoplastischen Matrixsystemen verwendet, abhängig von Bauteilanforderung und Verfahren.


Weitere Leistungen unter
nach Form und Funktion

  • Antioxidantien
  • Antistatika | Antistatikum
  • Asbestersatz
  • Beschleuniger
  • Beschleuniger und Katalysatoren
  • Bindemittel für Giessereisand
  • Blindeinlagen für Schichtstoffe
  • Blöcke aus:
  • Compounds
  • Dekorfolien und Dekorplatten
  • Fäden und Rowings
  • Farbmittel (lösliche Farbstoffe und Pigmente)
  • Fasern
  • Filze
  • Flammschutzmittel
  • Flüssigharze
  • Folien aus:
  • Formtrennmittel
  • Füllstoffe
  • Gewebe und gewobene Bänder aus:
  • Giessharze
  • Giessharzzusatzstoffe
  • Gleitmittel
  • Haftvermittler für Coextrusion
  • Härter und Härtungsbeschleuniger
  • Imprägnierharze und Tränkharze
  • Imprägnierharze und Tränkharze (Dispersion, Flüssigharze und Lösungen)
  • Kernsandbinder
  • Klebefolien und Schmelzklebefolien
  • Klebepulver und Schmelzkleber
  • Klebstoffe für:
  • Kohlefäden und Kohlefasern
  • Körner und Pulver
  • Kugelförmige Zusatzstoffe, hohl oder voll
  • Kurzfasern zur Verstärkung
  • Lichtschutzmittel
  • Lochplatten/Netze
  • Masterbatches
  • Matten, Filze und Vliese (Nonwovens)
  • Metallseifen
  • Netze
  • Papiere und Pappen, roh aus:
  • Pigmente (Farbmittel)
  • Platten aus:
  • Prepregs Verstärkungsmittel aus:
  • Presspolster
  • Profile und Rohre aus:
  • Prozessöle
  • Reinigungscompounds
  • Rowings
  • Rundriemen und Saiten
  • Schlagzähmodifikatoren
  • Schmelzkleber
  • Sinterpulver für Flammspritzen, Formteilehersteller und Wirbelsintern
  • Stabilisatoren gegen Einwirkung von:
  • Treibmittel
  • Trennpapiere (nicht haftende)
  • Verarbeitungshilfen
  • Verbundfolien
  • Verbundplatten
  • Verbundprofile
  • Vergussmassen
  • Verlaufmittel
  • Verstärkungsgewebe (Aramid, Carbon)
  • Wachse
  • Weichmacher

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