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  • Giessharze

Giessharze

Giessharze sind Reaktionsharzsysteme, die in Formen oder Hohlräume eingebracht und dort zu einem festen Körper ausgehärtet werden. Im Rohstoffkontext bezeichnet der Begriff meist nicht nur das Basisharz, sondern ein für den Giessprozess abgestimmtes System mit definiertem Aushärtungsverhalten. Entscheidend sind unter anderem Viskosität, Topfzeit, Schrumpfung und die Eigenschaften des ausgehärteten Materials.
  • Epoxide
  • Phenolharze
  • Polyamide
  • Polysulfide (Thiokol)
  • Polyurethane
  • Ungesättigte Polyester

Was Giessharze im Rohstoffbereich bezeichnet

Giessharze werden so formuliert, dass sie eine Form, einen Zwischenraum oder eine Negativkontur zuverlässig ausfüllen und nach der Reaktion ein masshaltiges Bauteil bilden. Anders als thermoplastische Schmelzen verfestigen sie sich nicht nur durch Abkühlen, sondern durch chemische Aushärtung. Je nach System stehen dabei Transparenz, Füllbarkeit, Oberflächenqualität, Festigkeit oder Beständigkeit im Vordergrund.

Typische Anwendungskontexte für giessfähige Harzsysteme

Eingesetzt werden Giessharze überall dort, wo Bauteile direkt aus einer flüssigen Formulierung entstehen sollen. Dazu gehören technische Formteile, Einbettungen, Abformungen, Füllgüsse sowie je nach Rezeptur auch dekorative oder funktionale Gussteile. Die Verarbeitung kann in offenen oder geschlossenen Formen erfolgen; massgeblich sind dabei Entlüftung, Schichtdicke, Reaktionswärme und Entformbarkeit.

Harztypen und Aufbau eines Giessharzsystems

Zu den typischen Harzgruppen in diesem Bereich zählen Epoxide, Phenolharze, Polyamide, Polysulfide, Polyurethane und ungesättigte Polyester. Die chemische Basis bestimmt, wie das System reagiert und welche Eigenschaften nach der Aushärtung erreichbar sind. Ein Giessharz kann ein- oder mehrkomponentig aufgebaut sein und je nach Anwendung mit Härtern, Härtungsbeschleunigern, Füllstoffen, Pigmenten oder weiteren Zusatzstoffen kombiniert werden.

Abgrenzung zu Flüssigharzen, Vergussmassen und Zusatzstoffen

Innerhalb der Einordnung nach Form und Funktion sind Giessharze auf die Herstellung gegossener Körper ausgelegt. Flüssigharze beschreiben dagegen allgemeiner Harze in flüssiger Form und sind nicht zwingend als giessfertiges System zu verstehen. Vergussmassen überschneiden sich verarbeitungstechnisch mit Giessharzen, beziehen sich aber stärker auf das Verfüllen und Schützen von Bauteilen oder Hohlräumen. Härter, Beschleuniger und Giessharzzusatzstoffe sind keine Giessharze im engeren Sinn, sondern Bestandteile oder Ergänzungen eines solchen Systems.

0 Anbieter

Die folgenden Unternehmen sind im Bereich Giessharze innerhalb der Kunststoffbranche eingeordnet. Die Zuordnung kann Harzsysteme, formulierte Produkte oder rohstoffnahe Komponenten umfassen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Giessharze

  • Worin unterscheidet sich ein Giessharz von einem Flüssigharz?

    Flüssigharz beschreibt primär den Aggregatzustand oder die Lieferform. Giessharz bezeichnet ein für den Giessprozess ausgelegtes Harzsystem mit passender Reaktivität und Verarbeitbarkeit.

  • Sind Giessharze immer mehrkomponentig?

    Nein. Es gibt ein- und mehrkomponentige Systeme, je nach Harzchemie und Aushärtungsmechanismus.

  • Welche Stoffe werden Giessharzen häufig zugesetzt?

    Je nach Anwendung kommen Härter, Beschleuniger, Füllstoffe, Pigmente oder weitere Zusatzstoffe zum Einsatz. Sie beeinflussen Verarbeitung und Endeigenschaften.

  • Nach welchen Kriterien wird ein Giessharz ausgewählt?

    Üblich sind Vorgaben zu Viskosität, Topfzeit, Reaktionswärme, Schrumpfung, Entformbarkeit und den geforderten mechanischen, thermischen oder optischen Eigenschaften.


Weitere Leistungen unter
nach Form und Funktion

  • Antioxidantien
  • Antistatika | Antistatikum
  • Asbestersatz
  • Beschleuniger
  • Beschleuniger und Katalysatoren
  • Bindemittel für Giessereisand
  • Blindeinlagen für Schichtstoffe
  • Blöcke aus:
  • Compounds
  • Dekorfolien und Dekorplatten
  • Fäden und Rowings
  • Farbmittel (lösliche Farbstoffe und Pigmente)
  • Fasern
  • Filze
  • Flammschutzmittel
  • Flüssigharze
  • Folien aus:
  • Formtrennmittel
  • Füllstoffe
  • Gewebe und gewobene Bänder aus:
  • Giessharzzusatzstoffe
  • Gleitmittel
  • Graphitfasern und Kohlefasern
  • Haftvermittler für Coextrusion
  • Härter und Härtungsbeschleuniger
  • Imprägnierharze und Tränkharze
  • Imprägnierharze und Tränkharze (Dispersion, Flüssigharze und Lösungen)
  • Kernsandbinder
  • Klebefolien und Schmelzklebefolien
  • Klebepulver und Schmelzkleber
  • Klebstoffe für:
  • Kohlefäden und Kohlefasern
  • Körner und Pulver
  • Kugelförmige Zusatzstoffe, hohl oder voll
  • Kurzfasern zur Verstärkung
  • Lichtschutzmittel
  • Lochplatten/Netze
  • Masterbatches
  • Matten, Filze und Vliese (Nonwovens)
  • Metallseifen
  • Netze
  • Papiere und Pappen, roh aus:
  • Pigmente (Farbmittel)
  • Platten aus:
  • Prepregs Verstärkungsmittel aus:
  • Presspolster
  • Profile und Rohre aus:
  • Prozessöle
  • Reinigungscompounds
  • Rowings
  • Rundriemen und Saiten
  • Schlagzähmodifikatoren
  • Schmelzkleber
  • Sinterpulver für Flammspritzen, Formteilehersteller und Wirbelsintern
  • Stabilisatoren gegen Einwirkung von:
  • Treibmittel
  • Trennpapiere (nicht haftende)
  • Verarbeitungshilfen
  • Verbundfolien
  • Verbundplatten
  • Verbundprofile
  • Vergussmassen
  • Verlaufmittel
  • Verstärkungsgewebe (Aramid, Carbon)
  • Wachse
  • Weichmacher

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Leistung: Giessharze: Typen, Einsatz und Abgrenzung
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