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Schutzgasatmosphäre

Bei Fleisch- und Fischprodukten bezeichnet Schutzgasatmosphäre das Verpacken unter einer gezielt eingestellten Gaszusammensetzung anstelle von normaler Umgebungsluft. Die Gasatmosphäre wird auf Produktart, Haltbarkeitsziel, Verpackungsformat und Vertriebsweg abgestimmt. Entscheidend sind dabei nicht nur das Gasgemisch, sondern auch die Dichtheit der Packung und die Eignung des Verpackungsmaterials.

Wie Schutzgasatmosphäre bei Fleisch und Fisch eingesetzt wird

In der Fisch- und Fleischverarbeitung wird die Luft in der Verpackung durch ein definiertes Gasgemisch ersetzt oder gezielt verändert. Damit lassen sich produktspezifische Anforderungen an Oxidation, Farbe, Geruch und mikrobiologische Entwicklung beeinflussen. Je nach Anwendung kommen dabei unter anderem Kohlendioxid, Stickstoff oder Sauerstoff in unterschiedlichen Anteilen zum Einsatz. Die Schutzgasatmosphäre ist daher kein Einzelbauteil, sondern ein verfahrenstechnischer Teil des Verpackungsprozesses.

Typische Produkte und Prozessschritte

Eingesetzt wird Schutzgasatmosphäre bei Frischfleisch, Hackfleisch, portionierten Fleischwaren, Aufschnitt, Wurstwaren sowie bei frischen oder verarbeiteten Fischprodukten. Häufig liegt der Schritt nach dem Schneiden, Portionieren, Wiegen oder Einlegen in Schalen und vor der Endverpackung. Auch bei Produkten mit hoher Oberflächenempfindlichkeit oder kurzer logistischer Toleranz ist die Gasatmosphäre ein relevanter Verpackungsparameter. Ob das Verfahren geeignet ist, hängt vom Produktzustand, der Temperaturführung und der gewünschten Lager- und Transportkette ab.

Gasgemische, Verpackungsform und Prozessparameter

Die Schutzgasatmosphäre muss zur Verpackungsform und zum Produkt passen. Verwendet werden je nach Anlage etwa Schalenverpackungen, Tiefziehverpackungen oder Beutellösungen mit geeignetem Barrierematerial. Neben dem Gasgemisch beeinflussen Füllgenauigkeit, Restluft, Siegelqualität, Materialdurchlässigkeit und Produkttemperatur das Ergebnis. In der Praxis wird Schutzgasatmosphäre deshalb immer zusammen mit Verpackungsmaschine, Gasversorgung und Qualitätskontrolle betrachtet.

Abgrenzung zu Maschinen und anderen Verfahren

Schutzgasatmosphäre unterscheidet sich von Geschwisterleistungen wie Aufschnittmaschinen, Kutter, Clipmaschinen oder Wolf, weil sie kein Zerkleinerungs-, Schneid- oder Formgebungsverfahren beschreibt, sondern eine Verpackungsumgebung. Auch gegenüber UV-Entkeimung von Transportbändern ist die Funktion klar anders: UV behandelt Oberflächen im Prozess, Schutzgasatmosphäre wirkt in der verschlossenen Packung. Gegenüber der allgemeinen Kategorie Anlagen bezeichnet Schutzgasatmosphäre keine komplette Produktionslinie, sondern einen spezifischen Verpackungsansatz innerhalb der Fisch- und Fleischverarbeitung.

0 Anbieter

Die folgende Übersicht listet Anbieter im Bereich Schutzgasatmosphäre für die Fisch- und Fleischverarbeitung. Je nach Profil umfassen die Einträge Verpackungstechnik, Gasversorgung oder verfahrenstechnische Lösungen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Schutzgasatmosphäre

  • Ist Schutzgasatmosphäre dasselbe wie Vakuumverpackung?

    Nein. Bei der Vakuumverpackung wird Luft weitgehend entzogen, bei Schutzgasatmosphäre wird die Packung mit einem definierten Gasgemisch gefüllt.

  • Welche Gase werden bei Schutzgasatmosphäre verwendet?

    Je nach Produkt kommen typischerweise Kohlendioxid, Stickstoff oder Sauerstoff in unterschiedlichen Mischungen zum Einsatz.

  • Für welche Produkte eignet sich Schutzgasatmosphäre?

    Vor allem für frische, geschnittene oder portionierte Fleisch- und Fischprodukte sowie für verpackte Fleischwaren und Aufschnitt.

  • Reicht das richtige Gasgemisch allein aus?

    Nein. Auch Verpackungsmaterial, Dichtheit, Temperaturführung und die Einbindung in den Verpackungsprozess müssen passen.


Weitere Leistungen unter
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Leistung: Schutzgasatmosphäre für Fleisch und Fisch
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