Was unter Messgeräten und Prüfgeräten im Holzbereich fällt
Zur Leistung zählen Geräte, mit denen Eigenschaften von Holz, Holzwerkstoffen, Bauteilen, Werkzeugen oder Produktionsbedingungen erfasst und überprüft werden. Dazu gehören unter anderem Holzfeuchtemessgeräte, Laserdistanzmessgeräte, Vermessungsinstrumente, Waagen, Temperaturmessgeräte, Schichtdickenmessgeräte, Oberflächenprüfgeräte sowie Werkstoff-, Werkzeug- und Werkstückprüfgeräte. Ebenfalls dazu gehören Kontrollgeräte, Mengenmessgeräte und Zeitmessgeräte, sofern sie der Überwachung, Dokumentation oder Prüfung von Arbeits- und Produktionsschritten dienen.
Einsatz in Fertigung, Holzbau und Qualitätssicherung
Im Zuschnitt und in der Bearbeitung dienen Messgeräte zur Längen-, Winkel- und Positionskontrolle sowie zur Einrichtung von Maschinen und Anschlägen. In der Platten- und Elementfertigung werden Dicke, Ebenheit, Oberflächenzustand, Beschichtungen oder Leimaufträge geprüft. Im Holzbau und bei der Montage werden Distanzen, Höhen, Fluchten und Schräge gemessen, häufig mit Vermessungsinstrumenten, Richtlichtgeräten oder Lasersystemen. In Lagerung und Materialprüfung stehen Feuchte, Temperatur, Gewicht und Füllstände im Vordergrund, etwa bei Rohmaterial, Beschichtungsstoffen oder Hilfsmedien.
Typische Gerätetypen und ihre Aufgaben
Holzfeuchtemessgeräte erfassen den Feuchtegehalt von Vollholz oder Holzwerkstoffen und werden vor Verarbeitung, Verleimung oder Einbau verwendet. Werkstückmessgeräte und Werkstückprüfgeräte prüfen Abmessungen, Geometrie, Winkel, Bohrbilder oder Oberflächen von Bauteilen. Werkzeugmessgeräte und Werkzeugprüfgeräte dienen der Kontrolle von Werkzeugmassen, Verschleiss oder Einstellwerten. Ergänzend kommen Werkstoffprüfgeräte, Metallsuchgeräte, Druckmessgeräte, Füllstandmessgeräte, Laserrichtlichtgeräte, Laserpositionssteuerungen, Winkelschrägmass-Geräte sowie Zeitstudiengeräte zum Einsatz, je nach Prozess und Prüfumfang.
Abgrenzung zu anderen Werkzeugbereichen
Messgeräte und Prüfgeräte unterscheiden sich von Basiswerkzeugen dadurch, dass sie primär erfassen, kontrollieren oder dokumentieren und nicht manuell bearbeiten. Gegenüber Elektrowerkzeugen und Handmaschinen fehlt die spanende, trennende oder formende Funktion. Bearbeitungseinheiten sind auf den eigentlichen Produktionsvorgang ausgerichtet, während Mess- und Prüfgeräte dessen Voraussetzungen, Zwischenstände oder Ergebnisse überprüfen. Werkzeugzubehör ergänzt vorhandene Werkzeuge oder Maschinen; Messgeräte und Prüfgeräte bilden dagegen einen eigenen Gerätebereich mit Fokus auf Messwerten, Prüfmerkmalen und Nachweisbarkeit.