Funktionsprinzip von Ultraschallsensoren
Ultraschallsensoren senden Schallwellen im nicht hörbaren Bereich aus und werten die reflektierten Signale aus. Aus der Laufzeit oder Signalstärke lassen sich je nach Ausführung Abstand, Anwesenheit oder Füllstand bestimmen. Die Erfassung erfolgt berührungslos und ist dadurch für bewegte oder empfindliche Objekte geeignet.
Einsatz in Fördertechnik, Lager und Behältererfassung
In Förderanlagen dienen Ultraschallsensoren zur Objekt- und Stauerkennung, zur Positionierung an Übergabepunkten oder zur Überwachung von Materialflüssen. In Lager- und Behältersystemen werden sie auch zur Füllstandsabfrage verwendet, etwa bei Schüttgut, Flüssigkeiten oder Sammelbehältern. Typisch sind Anwendungen, bei denen unterschiedliche Materialien mit demselben Sensorprinzip erfasst werden sollen.
Ausführungen und Auswahlkriterien
Ultraschallsensoren sind in verschiedenen Bauformen für kurze oder grössere Erfassungsbereiche erhältlich. Je nach Anwendung sind Schalt- oder Messfunktionen, unterschiedliche Montagearten sowie Anforderungen an Umgebungsbedingungen relevant. Für die Auswahl zählen unter anderem Messbereich, Objektgrösse, Einbausituation, Taktung und die Beschaffenheit der Zieloberfläche.
Abgrenzung zu anderen Sensoren
Innerhalb der Sensoren unterscheiden sich Ultraschallsensoren vor allem durch ihr akustisches Messprinzip. Gegenüber optoelektronischen Sensoren reagieren sie weniger direkt auf Farbe oder Transparenz, waehrend induktive Sensoren nur metallische Objekte erfassen. Für reine Bewegungs-, Druck- oder Temperaturwerte sind dagegen andere Sensortypen wie Drehzahlsensoren, Drucksensoren oder Temperatursensoren vorgesehen.