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Polyurethane und Derivate

Polyurethane und Derivate bezeichnen eine Werkstoffgruppe, die aus der Reaktion von Polyolen mit Isocyanaten entsteht und in sehr unterschiedlichen Materialformen vorliegt. Die Spannweite reicht von weichen und harten Schäumen über Elastomere bis zu Beschichtungen, Kleb- und Dichtsystemen. Innerhalb der Kunststoff-Rohstoffe wird diese Gruppe nach ihrer chemischen Basis und nicht nach der späteren Produktform eingeordnet.
  • Polyurethan (PUR)
    1
  • Polyurethan, thermoplastisches (TPU)

Chemische Einordnung von Polyurethanen

Polyurethane werden über Urethanbindungen charakterisiert, die bei der Umsetzung geeigneter Ausgangskomponenten entstehen. Je nach Zusammensetzung, Vernetzungsgrad und Rezeptur ergeben sich Werkstoffe mit deutlich unterschiedlichem Verhalten, etwa elastisch, schaumartig, kompakt oder thermoplastisch. Unter dem Begriff Derivate werden im praktischen Sprachgebrauch häufig verwandte PU-basierte Systeme und materialnahe Ausprägungen zusammengefasst.

Typische Materialformen und Einsatzkontexte

In der industriellen Anwendung treten Polyurethane nicht nur als klassische Formteile auf, sondern auch als Schäume, Vergussmassen, Rollenbeläge, Dichtungen, Beschichtungen oder Klebstoffsysteme. Weiche Schäume werden unter anderem für Polster- und Komfortanwendungen genutzt, harte Schäume für Dämm- und Strukturanwendungen. Kompakte oder elastomere PU-Systeme finden sich in Bauteilen mit Anforderungen an Abrieb, Dämpfung, Flexibilität oder Formstabilität.

Relevante Ausprägungen innerhalb der Werkstoffgruppe

Zu den gängigen Untergruppen zählen klassische Polyurethan-Systeme (PUR) und thermoplastische Polyurethane (TPU). PUR steht häufig für vernetzte oder reaktive Systeme, etwa bei Schäumen, Klebstoffen oder Beschichtungen. TPU ist dagegen als thermoplastisch verarbeitbare Variante von Bedeutung und wird dort eingesetzt, wo schmelzverarbeitbare Elastomere gefragt sind. Die genaue Zuordnung hängt von der Materialstruktur und dem vorgesehenen Verarbeitungsverfahren ab.

Abgrenzung zu anderen Polymerklassen

Innerhalb der Rohstoffhierarchie steht Polyurethane und Derivate neben anderen chemisch definierten Polymergruppen wie Polyamiden, Polyestern oder Polyolefinen. Die Abgrenzung erfolgt über die chemische Struktur des Polymers und nicht über die Anwendung. Im Unterschied zu Polyolefinen, die kohlenwasserstoffbasiert sind, oder zu Polyestern mit charakteristischen Esterbindungen, werden Polyurethane über ihre Urethanchemie gefasst. Gegenüber Spezialpolymeren ist die Bezeichnung breiter und umfasst sowohl Standard- als auch anwendungsspezifische PU-Systeme.

1 Anbieter

Die folgenden Unternehmen sind im Bereich Polyurethane und Derivate tätig. Die Einträge können je nach Anbieter Rohstoffe, Halbzeuge oder anwendungsnahe PU-Systeme umfassen.
Switzerland
Peter Hefti AG - WAiSCH

Peter Hefti AG

8500 Frauenfeld

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Fragen & Antworten zu Polyurethane und Derivate

  • Sind Polyurethane immer Schaumstoffe?

    Nein. Polyurethane kommen auch als kompakte Elastomere, Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtstoffe oder thermoplastische Werkstoffe vor.

  • Was ist der Unterschied zwischen PUR und TPU?

    PUR bezeichnet meist reaktive oder vernetzte PU-Systeme, TPU eine thermoplastisch verarbeitbare Polyurethan-Variante.

  • Was bedeutet Derivate bei Polyurethanen?

    Gemeint sind PU-basierte oder eng verwandte Materialausprägungen, die auf derselben chemischen Werkstofffamilie beruhen.

  • Werden Polyurethane nach Anwendung oder nach Chemie eingeordnet?

    In dieser Hierarchie erfolgt die Einordnung nach chemischer Bezeichnung, also nach der Polymerklasse und nicht nach dem Endprodukt.


Weitere Leistungen unter
nach chemischer Bezeichnung

  • Fluorkohlenstoffpolymere (Fluorhaltige Polymere)
    2 Firmen
  • Polyamide und Derivate
    1 Firma
  • Polyolefine (Kohlenwasserstoffbasierte Polymere)
    1 Firma
  • Spezialpolymere und High-Performance Polymere
    1 Firma
  • Styrolpolymere
    1 Firma
  • Vinylpolymere und Derivate
    1 Firma
  • Acrylpolymere
  • Aminoplastharze und Phenoplastharze (Amin- und Phenol-Formaldehydharze)
  • Biopolymere und biologisch abbaubare Polymere
  • Cellulosederivate (Cellulosebasierte Polymere)
  • Polyester und Derivate

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