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Biopolymere und biologisch abbaubare Polymere

Die Sammelkategorie Biopolymere und biologisch abbaubare Polymere umfasst Werkstoffe aus biobasierten Rohstoffen sowie Polymere mit biologischem Abbauverhalten. Beides ist nicht deckungsgleich: Bio-PE und Bio-PET sind biobasiert, in der Regel aber nicht biologisch abbaubar, während einzelne abbaubare Polymere auch nicht biobasiert sein können. Für Materialwahl, Verarbeitung und Entsorgung ist diese Unterscheidung fachlich entscheidend.
  • Alginsäure und Derivate
  • Bio-PE (Polyethylen)
  • Bio-PET (Polyethylenterephthalat)
  • Cellulosebasierte Polymere (Cellulosederivate)
  • Chitosan
  • Polybutylensuccinat (PBS)
  • Polybutylensuccinat-co-Adipat (PBAT)
  • Polyhydroxyalkanoate (PHA)
  • Polylactic Acid (PLA)
  • Polymere, biologisch abbaubar
  • Polymilchsäure (PLA)
  • Proteingebundene Polymere
  • Stärkebasierte Polymere

Biobasiert und biologisch abbaubar sind zwei verschiedene Kriterien

Biobasiert beschreibt die Herkunft der Rohstoffe, biologisch abbaubar das Verhalten des Polymers unter geeigneten Umgebungsbedingungen. Ob ein Werkstoff abgebaut wird, hängt von seiner chemischen Struktur sowie von Faktoren wie Feuchtigkeit, Temperatur, Mikroorganismen und Zeit ab. Der Begriff "Bio" allein reicht deshalb nicht aus, um Aussagen über Kompostierbarkeit, Recyclingfähigkeit oder den passenden Entsorgungsweg abzuleiten.

Typische Einsatzfelder dieser Polymergruppe

Verwendet werden solche Polymere je nach Typ unter anderem für Verpackungen, Folien, Formteile, Beschichtungen, Compounds oder kurzlebige Produkte mit spezifischen Anforderungen an Rohstoffbasis oder Abbauverhalten. In der Werkstoffauswahl zählen dabei nicht nur ökologische Kriterien, sondern auch Verarbeitbarkeit, Feuchteverhalten, Temperaturbeständigkeit, mechanische Eigenschaften und die geplante Verwertung nach der Nutzung. Die Eignung lässt sich deshalb nicht pauschal für die gesamte Kategorie beurteilen.

Werkstoffgruppen innerhalb der Kategorie

Zu den häufig genannten Vertretern gehören PLA beziehungsweise Polymilchsäure, PHA, PBS, PBAT, stärkebasierte Polymere, cellulosebasierte Polymere sowie biogene Spezialpolymere wie Chitosan, Alginsäurederivate oder proteinbasierte Systeme. Ebenfalls zur Kategorie gezählt werden biobasierte Standardkunststoffe wie Bio-PE und Bio-PET. Diese Gruppen unterscheiden sich je nach Werkstoff deutlich bei Verarbeitungsfenster, Steifigkeit, Flexibilität, Feuchteempfindlichkeit und Abbauverhalten.

Abgrenzung zu klassischen Polymerfamilien

Innerhalb der Hierarchie nach chemischer Bezeichnung ist diese Gruppe eine Querschnittskategorie. Bio-PE gehört chemisch zu den Polyolefinen, Bio-PET, PLA, PBS oder PBAT zu den Polyestern, cellulosebasierte Polymere zu den Cellulosederivaten. Anders als Kategorien wie Acrylpolymere, Polyamide oder Styrolpolymere beschreibt diese Gruppe daher nicht nur die Molekülklasse, sondern zusätzlich die Rohstoffbasis und das biologische Abbauverhalten.

0 Anbieter

In dieser Firmenliste sind Anbieter aus dem Bereich Biopolymere und biologisch abbaubare Polymere aufgeführt. Je nach Unternehmen umfasst das Sortiment Rohstoffe, Compounds oder einzelne Polymerklassen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Biopolymere und biologisch abbaubare Polymere

  • Sind biobasierte Polymere automatisch biologisch abbaubar?

    Nein. Biobasiert bezieht sich auf die Herkunft der Rohstoffe, nicht auf das Abbauverhalten. Bio-PE und Bio-PET sind typische Beispiele.

  • Ist biologisch abbaubar dasselbe wie kompostierbar?

    Nein. Kompostierbarkeit ist ein engerer Begriff und setzt definierte Bedingungen sowie einen entsprechenden Nachweis voraus.

  • Warum wird PBAT oft zusammen mit Biopolymeren genannt?

    Weil PBAT häufig in biologisch abbaubaren Werkstoffsystemen eingesetzt wird. Die Zuordnung erfolgt dabei über das Abbauverhalten, nicht zwingend über eine biobasierte Rohstoffbasis.

  • Welche Angaben sind für die Materialauswahl relevant?

    Wesentlich sind Rohstoffbasis, Verarbeitungsverfahren, mechanische und thermische Anforderungen sowie der vorgesehene Verwertungs- oder Entsorgungsweg.


Weitere Leistungen unter
nach chemischer Bezeichnung

  • Fluorkohlenstoffpolymere (Fluorhaltige Polymere)
    2 Firmen
  • Polyamide und Derivate
    1 Firma
  • Polyolefine (Kohlenwasserstoffbasierte Polymere)
    1 Firma
  • Polyurethane und Derivate
    1 Firma
  • Spezialpolymere und High-Performance Polymere
    1 Firma
  • Styrolpolymere
    1 Firma
  • Vinylpolymere und Derivate
    1 Firma
  • Acrylpolymere
  • Aminoplastharze und Phenoplastharze (Amin- und Phenol-Formaldehydharze)
  • Cellulosederivate (Cellulosebasierte Polymere)
  • Polyester und Derivate

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