Was unter pneumatischen Einrichtungen verstanden wird
Pneumatische Einrichtungen umfassen die technische Ausführung von Druckluftsystemen in Maschinen und Anlagen. Dazu gehören unter anderem Luftaufbereitung, Leitungsführung, Verteilung, Anschlüsse, funktionale Baugruppen und die Anbindung an bewegte oder schaltende Elemente. Der Begriff beschreibt damit eher die komplette pneumatische Einrichtung oder Teilanlage als ein einzelnes Standardbauteil.
Typische Anwendungen in der Holzverarbeitung
In Holzbearbeitungsmaschinen übernehmen pneumatische Einrichtungen häufig Hilfs- und Bewegungsfunktionen. Dazu zählen zum Beispiel Spannen, Klemmen, Auswerfen, Positionieren oder das Betätigen von Anschlägen und Klappen. Solche Einrichtungen finden sich in Bearbeitungszentren, Zuführungen, Verpackungseinheiten und anderen Maschinen, in denen kurze, wiederholte Bewegungen mit Druckluft umgesetzt werden.
Bestandteile und Ausführungen
Je nach Aufbau können pneumatische Einrichtungen als kompakte Baugruppe an einer Maschine oder als verteiltes System über mehrere Funktionsbereiche ausgeführt sein. Typische Bestandteile sind Druckluftaufbereitung, Schlauch- und Rohrsysteme, Verteiler, Verbindungstechnik sowie die Einbindung von schaltenden und betätigenden Komponenten. Die konkrete Ausführung richtet sich nach Platzverhältnissen, Bewegungsabläufen, Wartungszugang und der erforderlichen Einbindung in die Maschinenkonstruktion.
Abgrenzung zu Ventilen, Zylindern und Steuerungen
Innerhalb der Hierarchie unter Pneumatik bezeichnet Pneumatische Einrichtungen die zusammenhängende pneumatische Funktionseinheit. Pneumatikventile sind einzelne Schaltkomponenten, Pneumatikzylinder die ausführenden Antriebe und pneumatische Steuerungen die logische oder ablaufbezogene Ansteuerung. Die Leistung Schliessanlagen ist damit breiter gefasst als die genannten Geschwisterleistungen und beschreibt deren Zusammenwirken innerhalb einer konkreten Einrichtung.