Was zum Neubau von Garagen im Holzbau gehört
Eine Garage als Neubau umfasst die tragende Holzkonstruktion, Wand- und Dachaufbau sowie die Öffnungen für Garagentor, Nebentüren und Fenster. Je nach Projekt wird die Garage freistehend oder direkt an ein bestehendes Gebäude angebunden. Zur Leistung im Zimmereiumfeld gehören insbesondere Konstruktion, Gebäudehülle und die Abstimmung mit angrenzenden Gewerken für Bodenplatte, Anschlüsse und Ausbau.
Typische Garagenformen und Nutzungskonzepte
Gebaut werden Einzelgaragen, Doppelgaragen oder längere Baukörper mit zusätzlichem Stauraum. Neben dem Abstellen von Fahrzeugen werden Garagen oft auch für Velos, Gartengeräte, Werkbänke oder Lagerflächen genutzt. Daraus ergeben sich Anforderungen an Innenhöhe, Torbreite, Zugänge, Belichtung und die Trennung zwischen Fahrbereich und Nebenraum.
Konstruktive Ausführungen bei Holzgaragen
Im Holzbau kommen unterschiedliche Konstruktionsweisen in Frage, etwa Rahmenkonstruktionen oder vorgefertigte Elemente. Die äussere Ausführung kann mit verschiedenen Fassadenbekleidungen und Dachformen kombiniert werden, solange Witterungsschutz, Feuchteschutz und dauerhafte Anschlüsse berücksichtigt sind. Bei angebauten Garagen sind zudem Übergänge zum Hauptgebäude, Entwässerung und gegebenenfalls die Abgrenzung zu beheizten Räumen sorgfältig zu lösen.
Abgrenzung zu Hallen, Tore und Türen sowie anderen Neubauten
Garagen unterscheiden sich von Hallen vor allem durch Massstab und Nutzung: Sie sind in der Regel für einzelne Fahrzeuge oder kleinere Einstellbereiche ausgelegt, nicht für grossflächige Lager- oder Betriebsnutzungen. Gegenüber Tore und Türen bezeichnet Garagen den gesamten Baukörper, während Tore und Türen einzelne Bauelemente innerhalb des Gebäudes sind. Von Terrassen, Balkonen oder Dachkonstruktionen grenzt sich die Leistung dadurch ab, dass hier ein geschlossener Neubau mit eigener Gebäudehülle entsteht.