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Gravieren, photochemisch

Beim photochemischen Gravieren wird eine Metalloberfläche mit einer lichtempfindlichen Maske strukturiert und anschliessend chemisch geätzt. So entstehen Beschriftungen, Skalen, Logos oder feine Konturen ohne mechanischen Kontakt zum Werkstück. Das Verfahren eignet sich vor allem für flächige, wiederholgenaue Markierungen und für Geometrien, die mit konventionellem Gravieren nur eingeschränkt umsetzbar sind.

Ablauf des photochemischen Gravierens

Ausgangspunkt ist eine gereinigte Metalloberfläche, die mit einem fotochemisch wirksamen Resist versehen wird. Über eine Vorlage oder Belichtung werden jene Bereiche definiert, die geschützt bleiben oder geätzt werden sollen. Im anschliessenden Ätzprozess wird Material gezielt abgetragen, sodass vertiefte Zeichen, Linien oder Muster entstehen. Das Ergebnis ist keine aufgebrachte Markierung, sondern eine dauerhafte Struktur in der Oberfläche.

Typische Einsatzbereiche auf Metallteilen

Photochemisches Gravieren wird für Typenschilder, Frontplatten, Skalen, Kennzeichnungsfelder, Dekorelemente und technische Markierungen eingesetzt. Das Verfahren ist besonders dann zweckmässig, wenn viele identische Teile mit derselben Geometrie bearbeitet werden oder wenn feine Linien und gleichmässige Flächen gefragt sind. Auch dünnere Bleche oder empfindlichere Werkstücke lassen sich bearbeiten, weil keine mechanische Werkzeugkraft auf das Bauteil wirkt.

Ausprägungen nach Motiv, Tiefe und Bauteilgeometrie

Die Ausführung kann von einfachen Beschriftungen bis zu komplexen grafischen oder funktionalen Strukturen reichen. Je nach Anforderung werden nur oberflächliche Markierungen erzeugt oder bewusst vertiefte Bereiche geätzt, etwa für besser lesbare Skalen oder dauerhaft erkennbare Kennzeichnungen. Relevante Einflussgrössen sind unter anderem Werkstoff, Blechdicke, gewünschte Linienbreite, Flächenanteil der Gravur und die geforderte Kantenschärfe. Bei der technischen Auslegung müssen diese Faktoren aufeinander abgestimmt werden.

Abgrenzung zu Laserbeschriften und beschichtenden Verfahren

Im Unterschied zum Laserbeschriften entsteht die Kennzeichnung nicht durch lokale thermische Einwirkung, sondern durch chemischen Materialabtrag über eine definierte Maske. Dadurch eignet sich das photochemische Gravieren vor allem für flächige oder sehr gleichmässige Strukturen auf mehreren Teilen mit identischem Layout. Von Verfahren wie Aufdampfen, Hochvakuumbeschichten oder Keramikveredelung grenzt es sich klar ab, weil keine zusätzliche Schicht aufgebracht wird. Innerhalb der Oberflächenbehandlungen ist es daher ein strukturierendes und nicht ein beschichtendes Verfahren.

0 Anbieter

Die folgenden Unternehmen bieten photochemisches Gravieren als Oberflächenbehandlung oder ergänzende Lohnarbeit für Metallteile an. Die Ausrichtung kann je nach Werkstoff, Bauteilgeometrie und Seriengrösse unterschiedlich sein.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Gravieren, photochemisch

  • Für welche Metalle eignet sich photochemisches Gravieren?

    Das hängt vom Werkstoff und von der eingesetzten Prozesschemie ab. Typisch sind Metalle, die sich kontrolliert ätzen lassen.

  • Ist photochemisches Gravieren dasselbe wie Laserbeschriften?

    Nein. Beim photochemischen Gravieren wird Material chemisch abgetragen, beim Laserbeschriften meist thermisch markiert oder verändert.

  • Kann das Verfahren nur für Schrift verwendet werden?

    Nein. Auch Linien, Skalen, Logos, Ornamente und andere flächige Strukturen sind möglich.

  • Bleibt die Markierung dauerhaft sichtbar?

    Da die Struktur in die Oberfläche geätzt wird, ist sie grundsätzlich dauerhaft. Sichtbarkeit und Beständigkeit hängen jedoch von Material, Tiefe und späterer Beanspruchung ab.


Weitere Leistungen unter
Andere Oberflächenbehandlungen

  • Aufdampfen
  • CNC-Laserschweissen
  • Elektrophorese
  • Entspröden von verzinkten Teilen (thermische Nachbehandlung)
  • Hochvakuumbeschichten
  • Imprägnierung
  • Keramikveredelung
  • Laserbeschriften
  • Laserschweissen
  • Metallkeramische Beschichtung
  • Muffelofenbehandlung
  • Oxidieren
  • Teflonisieren
  • Teflonisieren, verstärkt in Hartchrom
  • Titanveredelung

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Leistung: Gravieren, photochemisch in der Metallbearbeitung
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