Entspröden von verzinkten Teilen (thermische Nachbehandlung)
Beim Entspröden werden verzinkte Metallteile nach der Beschichtung kontrolliert erwärmt, um eingetragenen Wasserstoff aus dem Werkstoff auszutreiben. Die thermische Nachbehandlung wird vor allem bei hochfesten Stählen eingesetzt, bei denen nach Beizen oder galvanischem Verzinken ein Risiko für sprödbruchartige Ausfälle besteht. Entscheidend sind die richtige zeitliche Einordnung nach dem Beschichtungsprozess und eine auf Werkstoff und Bauteilgeometrie abgestimmte Durchführung.
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In der folgenden Firmenliste sind Anbieter fuer das Entspröden von verzinkten Teilen aufgefuehrt. Die Eintraege koennen sich nach Bauteilgroesse, Werkstoffspektrum und Prozessumfeld unterscheiden.
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Fragen & Antworten zu Entspröden von verzinkten Teilen (thermische Nachbehandlung)
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Bei welchen Werkstoffen ist Entspröden besonders relevant?
Vor allem bei hochfesten Stählen und anderen Werkstoffen, die empfindlich auf eingetragenen Wasserstoff reagieren.
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Ist Entspröden nach jeder Verzinkung notwendig?
Nein. Die Notwendigkeit richtet sich nach Werkstoff, Vorbehandlung, Verzinkungsverfahren und späterer Belastung des Bauteils.
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Veraendert die thermische Nachbehandlung die Zinkschicht?
Sie ist so ausgelegt, dass die Funktion der Beschichtung erhalten bleibt. Die genaue Wirkung haengt von Schichtsystem und Prozessfuehrung ab.
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Ist Entspröden dasselbe wie Anlassen oder Haerten?
Nein. Entspröden ist eine spezifische Nachbehandlung zur Reduktion von Wasserstoff und keine allgemeine Waermebehandlung zur Gefuegeeinstellung.
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