Dialyseverfahren
Dialyseverfahren sind membranbasierte Trennprozesse, bei denen kleine gelöste Stoffe entlang eines Konzentrationsgefälles durch eine semipermeable Membran diffundieren. Im Getränkeanlagenbau werden sie für selektive Stoffaustausch- und Entsalzungsaufgaben eingesetzt, wenn niedermolekulare Bestandteile von grösseren Inhaltsstoffen getrennt werden sollen. Anders als bei druckgetriebenen Membranverfahren steht dabei nicht primär der Volumenstrom, sondern der gezielte Stofftransport einzelner Komponenten im Vordergrund.
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Die folgende Firmenliste zeigt Unternehmen mit Bezug zu Dialyseverfahren im Getränkeanlagenbau und in der Getränkeherstellung. Berücksichtigt sind Anbieter aus Planung, Anlagenbau und verfahrenstechnischer Integration.
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Fragen & Antworten zu Dialyseverfahren
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Worin liegt der Hauptunterschied zwischen Dialyse und Umkehrosmose?
Dialyse trennt vor allem über Konzentrationsgefälle und Diffusion kleiner gelöster Stoffe. Umkehrosmose arbeitet mit Druck und richtet sich stärker auf die Abtrennung des Lösungsmittels.
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Welche Stoffe werden bei der Dialyse typischerweise übertragen?
Vor allem niedermolekulare gelöste Stoffe können die Membran passieren. Grössere Moleküle und kolloidale Bestandteile bleiben je nach Membran weitgehend zurück.
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Ist Dialyse ein thermisches Verfahren?
Nein. Die Trennung erfolgt membranbasiert über Stofftransport und nicht über Verdampfung oder andere wärmegetriebene Mechanismen.
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Kann Dialyse kontinuierlich betrieben werden?
Ja. Je nach Anlagenkonzept sind sowohl kontinuierliche als auch diskontinuierliche Betriebsweisen möglich.
Weitere Leistungen unter
Trennverfahren und weitere Verfahren
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