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High Gravity Brewing

Beim High Gravity Brewing wird Bier zunächst mit höherer Konzentration als das spaetere Endprodukt eingebraut und vergoren. Erst in einem nachgelagerten Schritt wird auf den vorgesehenen Alkohol- und Extraktgehalt eingestellt. Das Verfahren betrifft nicht nur die Rezeptur, sondern auch Produktwasser, Prozessfuehrung und Qualitaetssicherung in der Brauerei.

Wie High Gravity Brewing im Brauprozess aufgebaut ist

Ausgangspunkt ist eine Wuerze mit erhoehter Stammwuerze beziehungsweise ein Bier, das zunaechst konzentrierter hergestellt wird als die spaetere Verkaufsware. Nach Gaerung und weiteren Prozessschritten wird das Produkt auf die Zielkonzentration eingestellt. Dadurch veraendern sich die Anforderungen an Rohstoffdosierung, Hefeperformance, Messpunkte und die gleichmaessige Zugabe von aufbereitetem Wasser.

Typische Einsatzkontexte in Brauereien und Anlagenkonzepten

High Gravity Brewing wird vor allem dort eingesetzt, wo vorhandene Sudhaus-, Gaer- oder Abfuellkapazitaeten anders genutzt werden sollen. Das Verfahren kann auch in Linienkonzepten relevant sein, bei denen aus einer konzentrierten Basis mehrere Endprodukte eingestellt werden. In kleineren Gasthausbrauereien ist dieses Vorgehen weniger typisch, weil dort haeufig mit unmittelbarer Ausschlagwuerze und direkter Produktfuehrung gearbeitet wird.

Prozessvarianten und technische Schwerpunkte

Der Einstellschritt kann je nach Anlagenkonzept an unterschiedlichen Stellen nach der Gaerung erfolgen. Entscheidend sind dabei die Qualitaet des Verduehnungswassers, die exakte Dosierung und die reproduzierbare Einstellung von Alkohol, Extrakt und sensorischem Profil. Mit steigender Konzentration nehmen die Anforderungen an Rezepturauslegung, Bittereprofil, Schaumverhalten und Belastung der Hefe zu, sodass das Verfahren eng mit Labor, Automation und Prozesskontrolle abgestimmt werden muss.

Abgrenzung zu Umkehrosmose, Dialyse und anderen Verfahren

High Gravity Brewing ist kein Trennverfahren im engeren Sinn, sondern ein brautechnisches Produktionskonzept mit spaeterer Einstellung auf die Zielkonzentration. Im Unterschied dazu entfernen oder verschieben Umkehrosmose und Dialyse Stoffe ueber Membranen. Gegenueber biotechnischen oder thermischen Verfahren beschreibt High Gravity Brewing keine allgemeine Stoffumwandlung oder Waermebehandlung, sondern eine spezifische Prozessfuehrung innerhalb der Bierherstellung.

0 Anbieter

Die folgenden Firmenlisten betreffen Anbieter im Umfeld von High Gravity Brewing in Brauereien und im Getraenkeanlagenbau. Die Eintraege koennen Anlagenplanung, Verfahrensintegration oder einzelne Prozesskomponenten abdecken.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu High Gravity Brewing

  • Ist High Gravity Brewing dasselbe wie die Herstellung von Starkbier?

    Nein. Das Verfahren kann auch fuer Biere eingesetzt werden, die spaeter auf einen normalen Alkohol- und Extraktgehalt eingestellt werden.

  • Wann wird beim High Gravity Brewing verduennt?

    Der Einstellschritt erfolgt nach der Gaerung und je nach Anlagenkonzept in einem spaeteren Prozessabschnitt vor dem Endprodukt.

  • Welche Anlagenteile sind davon besonders betroffen?

    Relevant sind vor allem Sudhaus, Gaer- und Lagerkeller, Produktwasseraufbereitung, Dosiertechnik sowie Mess- und Regelungssysteme.

  • Warum wird High Gravity Brewing von Umkehrosmose getrennt betrachtet?

    Weil hier keine selektive Membrantrennung im Vordergrund steht, sondern das Brauen in hoeherer Konzentration mit anschliessender Einstellung auf das Zielprodukt.


Weitere Leistungen unter
Trennverfahren und weitere Verfahren

  • Biotechnische Verfahren
  • Dialyseverfahren
  • Gasthausbrauereien
  • Kombinierte Verfahren
  • Thermische Verfahren
  • Umkehrosmose

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Leistung: High Gravity Brewing in der Brauereitechnik
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