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Ethylen-Vinyl-Alkohol (EVOH)

Ethylen-Vinyl-Alkohol (EVOH) ist ein Copolymer, das vor allem als Barriereschicht in Kunststoffverbunden eingesetzt wird. Kennzeichnend ist die sehr geringe Durchlässigkeit für Sauerstoff und viele Aromastoffe. Da diese Barriere bei Feuchtigkeit abnimmt, wird EVOH meist mit schützenden Schichten aus anderen Kunststoffen kombiniert.
  • Formmassen

Werkstoffprofil von EVOH

EVOH verbindet Ethylen-Anteile mit Vinylalkohol-Einheiten und wird in der Praxis vor allem wegen seiner Barriereeigenschaften ausgewählt. Das Material hemmt den Durchtritt von Sauerstoff deutlich stärker als viele Standardkunststoffe und wird deshalb eingesetzt, wenn Inhalte vor Oxidation oder Aromaverlust geschützt werden sollen. Die Barriereleistung ist jedoch von der Umgebungsfeuchte abhängig. In feuchter Umgebung sinkt sie, weshalb EVOH selten als alleiniger Werkstoff, sondern meist als funktionelle Schicht innerhalb eines Verbunds vorkommt.

Typische Einsatzbereiche für Barriereaufbauten

EVOH findet sich häufig in mehrschichtigen Folien, Flaschen, Behältern, Schalen und Tuben. Solche Aufbauten werden unter anderem für Lebensmittelverpackungen, technische Behälter oder Leitungssysteme eingesetzt, wenn ein reduzierter Gasaustausch gefordert ist. Auch in Bauteilen mit Anforderungen an die Barriere gegen Kohlenwasserstoffe oder an die Sauerstoffsperre in Rohrsystemen kann EVOH verwendet werden. Der Werkstoff tritt dabei meist nicht als sichtbares Endmaterial auf, sondern als innenliegende Funktionsschicht.

Formmassen und Verarbeitung in Mehrschichtsystemen

Im Rohstoffkontext werden EVOH-Formmassen in verschiedenen Typen für Extrusion und Coextrusion angeboten. Je nach Zusammensetzung und Verarbeitungsschwerpunkt sind Qualitäten für Folien, Blasformteile, coextrudierte Behälter oder andere Mehrschichtaufbauten verfügbar. Der Ethylen-Anteil beeinflusst unter anderem Barriereverhalten, Steifigkeit und Verarbeitbarkeit. In Verbunden mit PE oder PP werden je nach Aufbau zusätzliche Haftvermittlerschichten eingesetzt, damit die EVOH-Schicht sicher eingebunden werden kann.

Einordnung innerhalb der Polyolefin-nahen Rohstoffe

In dieser Hierarchie ist EVOH bei den kohlenwasserstoffbasierten Polymeren eingeordnet, obwohl es sich funktional deutlich von klassischen Massenkunststoffen wie PE oder PP unterscheidet. Während PE und PP oft die tragende oder schützende Schicht bilden, übernimmt EVOH im Verbund vor allem die Gasbarriere. Gegenüber Copolymeren wie EAA oder EBA steht bei EVOH nicht die Haftvermittlung oder Flexibilisierung im Vordergrund, sondern die Sperrwirkung. Im Unterschied zu PET oder PEN wird EVOH daher häufig nicht als dominierender Konstruktionswerkstoff, sondern als dünne Spezialschicht eingesetzt.

0 Anbieter

Die folgenden Unternehmen sind im Bereich Ethylen-Vinyl-Alkohol (EVOH) tätig. Je nach Anbieter umfasst dies Formmassen, Halbzeuge oder verarbeitete Mehrschichtlösungen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Ethylen-Vinyl-Alkohol (EVOH)

  • Wofür wird EVOH hauptsächlich verwendet?

    Vor allem für mehrschichtige Verpackungen und technische Verbunde, bei denen eine hohe Sauerstoff- oder Aromabarriere benötigt wird.

  • Warum wird EVOH oft nur als dünne Schicht eingesetzt?

    Die Barrierewirkung ist bereits in geringer Schichtdicke nutzbar. Gleichzeitig wird EVOH durch andere Kunststoffe gegen Feuchtigkeit geschützt und besser verarbeitbar gemacht.

  • Ist EVOH dasselbe wie PE oder PP?

    Nein. EVOH ist ein Copolymer mit klarer Barrierefunktion, während PE und PP meist als Standardwerkstoffe für Trag- und Aussenschichten eingesetzt werden.

  • Welche Rolle spielen Formmassen bei EVOH?

    Formmassen sind die verarbeitbaren Rohstofftypen, aus denen EVOH-Schichten oder Mehrschichtbauteile durch Extrusion, Coextrusion oder verwandte Verfahren hergestellt werden.


Weitere Leistungen unter
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  • Polyole, (halogenierte)
  • Polyolefin Elastomer (POE)
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Leistung: Ethylen-Vinyl-Alkohol (EVOH) als Kunststoffrohstoff
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