Was unter Zäunen im Holzbau verstanden wird
Unter Zäunen werden fest montierte Einfriedungen verstanden, die überwiegend aus Holz oder in Holzkombination ausgeführt sind. Typische Bestandteile sind Pfosten, Riegel, Latten, Füllungen und Anschlüsse an Tore, Mauern oder bestehende Aussenanlagen. In der zimmermannsmässigen Ausführung stehen Masshaltigkeit, Tragfähigkeit, witterungsgerechte Konstruktion und eine saubere Einbindung in den Aussenraum im Vordergrund.
Typische Einsatzbereiche für Holzzäune
Holzzäune werden an Grundstücksgrenzen, in Gärten, bei Sitzplätzen, entlang von Wegen oder zur Gliederung von privaten und halböffentlichen Aussenbereichen eingesetzt. Je nach Aufbau dienen sie als offene Einfriedung, als begrenzter Sichtschutz oder als Rahmen für Bepflanzungen. Auch bei Hanglagen, Niveauunterschieden oder unregelmässigen Parzellen sind angepasste Lösungen üblich, damit Verlauf und Höhe zum Gelände passen.
Bauarten und gestalterische Ausprägungen
Die Bandbreite reicht von einfachen Latten- und Staketenzäunen bis zu geschlossenen oder teilgeschlossenen Sichtschutzelementen. Möglich sind vertikale oder horizontale Gliederungen, unterschiedliche Abstände der Füllungen sowie Kombinationen mit Metallteilen, Sockeln oder Toranlagen. Für die Dauerhaftigkeit sind die Holzart, die Oberflächenbehandlung und der konstruktive Schutz gegen stehende Feuchtigkeit entscheidend.
Abgrenzung zu Abschrankungen und anderen Holzprodukten
Innerhalb der hierarchischen Einordnung unter weitere Produkte sind Zäune dauerhafte Einfriedungen von Grundstücken oder Nutzungsbereichen. Sie unterscheiden sich von Abschrankungen, die oft stärker funktional, temporär oder auf Verkehrslenkung ausgerichtet sind. Gegenüber Verkleidungen steht bei Zäunen nicht das Bekleiden einer Fläche, sondern das Begrenzen, Trennen oder Abschirmen eines Aussenraums im Vordergrund.