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  • Aminoplastharze und Phenoplastharze (Amin- und Phenol-Formaldehydharze)
  • Phenol-Formaldehyd-Harze (PF)

Phenol-Formaldehyd-Harze (PF)

Phenol-Formaldehyd-Harze (PF) sind duroplastische Kunstharze auf Basis von Phenol und Formaldehyd. Sie härten unter geeigneten Bedingungen irreversibel aus und werden als Rohstoff in unterschiedlichen Verarbeitungsformen bereitgestellt. Innerhalb der Amino- und Phenol-Formaldehydharze stehen PF für eine eigene Werkstoffgruppe mit charakteristischem Eigenschaftsprofil.
  • Halbzeug
  • Pressmassen
  • Pulver
  • Reinharze

Chemische Einordnung von PF-Harzen

PF-Harze gehören zur Gruppe der Phenoplaste. Sie entstehen durch die Reaktion von Phenol mit Formaldehyd und bilden beim Aushärten ein eng vernetztes, nicht mehr schmelzbares Material. Daraus ergeben sich typische Merkmale duroplastischer Werkstoffe wie Formstabilität nach der Härtung, Beständigkeit gegenüber Wärmebeanspruchung in vielen technischen Anwendungen und eine charakteristisch dunkle Eigenfarbe.

Lieferformen: Reinharze, Pulver, Pressmassen und Halbzeug

PF werden nicht nur als reines Harz gehandelt, sondern auch in verarbeitungsnahen Formen. Reinharze dienen als Ausgangsbasis für weitere Formulierungen oder als Bindemittel. Pulver und Pressmassen sind auf bestimmte Formgebungsverfahren ausgelegt und können je nach Anwendung mit Füllstoffen, Verstärkungen oder Additiven eingestellt sein. Halbzeug bezeichnet bereits vorgefertigte Werkstoffformen, die für die Weiterbearbeitung oder den Einbau vorgesehen sind.

Typische industrielle Einsatzkontexte von PF

Phenol-Formaldehyd-Harze werden dort eingesetzt, wo ein duroplastisches Matrix- oder Bindemittelsystem benötigt wird. Typische Kontexte sind Formteile, Verbundwerkstoffe, Laminate, Beschichtungen sowie gebundene technische Produkte. Die konkrete Eignung hängt von der Harztype, der Formulierung, dem Füllstoffsystem und dem vorgesehenen Verarbeitungsverfahren ab.

Abgrenzung zu UF-, MF- und Kresolharzen

Innerhalb der Formaldehydharze unterscheiden sich PF-Harze deutlich von Harnstoff-Formaldehyd-Harzen (UF) und Melamin-Formaldehyd-Harzen (MF) durch ihre phenolische Basis und ihr typisches Anwendungsprofil. UF- und MF-Systeme zählen zu den Aminoplastharzen, PF dagegen zu den Phenoplasten. Kresolharze (CF) sind chemisch verwandt, basieren jedoch auf Kresolen statt auf Phenol und werden deshalb als eigene Untergruppe geführt. Aminoplast-Formstoffe sind verarbeitete Formmassen innerhalb der Aminoplastchemie und nicht mit PF gleichzusetzen.

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In der folgenden Firmenliste sind Anbieter und Verarbeiter im Bereich Phenol-Formaldehyd-Harze (PF) aufgeführt. Die Einträge können sich auf unterschiedliche Lieferformen und Anwendungsbereiche beziehen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Phenol-Formaldehyd-Harze (PF)

  • Sind Phenol-Formaldehyd-Harze Thermoplaste?

    Nein. PF-Harze sind duroplastische Harze und lassen sich nach dem Aushärten nicht wieder aufschmelzen.

  • In welchen Formen werden PF-Harze angeboten?

    Üblich sind unter anderem Reinharze, Pulver, Pressmassen und Halbzeug.

  • Wodurch unterscheiden sich PF von UF und MF?

    PF basieren auf Phenol, UF auf Harnstoff und MF auf Melamin. Daraus ergeben sich unterschiedliche Werkstoff- und Verarbeitungseigenschaften.

  • Sind PF-Harze nach der Aushärtung umformbar?

    Nein. Nach der Vernetzung sind sie formstabil und nicht mehr plastisch verformbar wie Thermoplaste.


Weitere Leistungen unter
Aminoplastharze und Phenoplastharze (Amin- und Phenol-Formaldehydharze)

  • Aminoplast-Formstoffe
  • Harnstoff-Formaldehyd-Harze (UF)
  • Kresolharze (CF)
  • Melamin-Formaldehyd-Harze (MF)

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Leistung: Phenol-Formaldehyd-Harze (PF) im Überblick
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