Welche Bauteile als mechanische Verbindungselemente gelten
Zu dieser Leistung gehoeren Verbindungsteile wie Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben, Bolzen, Stifte, Splinte, Nieten oder Gewindeeinsaetze. Sie verbinden Bauteile, sichern deren Lage oder leiten Zug-, Druck-, Scher- und Vibrationsbelastungen in eine Konstruktion ein. Je nach Ausfuehrung entsteht eine loesbare Verbindung, etwa mit Schrauben und Muttern, oder eine dauerhaft gesetzte Verbindung, etwa mit Nieten.
Einsatz in Foerderanlagen, Regalsystemen und Montageeinrichtungen
In der Lager- und Intralogistik werden mechanische Verbindungselemente fuer den Aufbau und die Instandhaltung von Rollenbahnen, Foerderern, Regalen, Kommissionierplaetzen, Einhausungen und Tragrahmen verwendet. Loesbare Verbindungen sind dort ueblich, wo Aggregate gewartet, Komponenten ausgetauscht oder Anlagen erweitert werden. Dauerhafte Verbindungen kommen eher bei Bauteilen zum Einsatz, die nach der Montage nicht regelmaessig geoeffnet oder verstellt werden.
Ausfuehrungen nach Demontagegrad, Werkstoff und Montageart
Mechanische Verbindungselemente unterscheiden sich unter anderem nach Geometrie, Gewindeart, Werkstoff, Oberflaeche und Sicherungsprinzip. Fuer korrosive, feuchte oder hygienisch sensible Umgebungen werden andere Werkstoffe und Oberflaechen gewaehlt als fuer trockene Innenbereiche. In automatisierten Montageprozessen ist zusaetzlich relevant, ob ein Element vereinzelt, zugefuehrt und prozesssicher gesetzt werden kann.
Abgrenzung zu Schraubsystemen, Pressen und thermischen Verfahren
Innerhalb der Verbindungstechnik bezeichnet diese Leistung die Verbindungsteile selbst, nicht die Geraete zu ihrer Verarbeitung. Druckluftschrauber, Elektroschrauber, Schraubautomaten oder Tischpressen sind Montagewerkzeuge beziehungsweise Anlagen, mit denen Verbindungselemente verarbeitet werden. Von Loet- und Schweisseinrichtungen unterscheiden sich mechanische Verbindungselemente dadurch, dass keine stoffschluessige Verbindung durch Waerme entsteht.