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Spitzen, fest oder rotierend

Feste und rotierende Spitzen dienen zur Werkstückabstützung bei der Bearbeitung zwischen Spitzen, vor allem auf Drehmaschinen und Schleifmaschinen. Sie nehmen das zentrierte Werkstück über die Zentrierbohrungen auf und sichern den Lauf entlang der Drehachse. Die Unterscheidung zwischen fester und rotierender Ausführung betrifft vor allem Reibung, Drehzahlbereich und die Art der Lagerung.

Funktion von festen und rotierenden Spitzen

Spitzen gehören zur Werkstückspannung und -abstützung für rotationssymmetrische Teile. Eine feste Spitze bleibt im Betrieb stehen, während sich das Werkstück gegen die Spitze dreht. Eine rotierende Spitze läuft mit dem Werkstück mit und ist dafür gelagert. Beide Ausführungen werden eingesetzt, wenn Werkstücke präzise zwischen zwei Zentren geführt oder zusätzlich abgestützt werden müssen.

Einsatz bei Dreh- und Schleifarbeiten

Typische Anwendungen sind Wellen, Achsen, Bolzen und andere längere Werkstücke, bei denen Rundlauf und axiale Ausrichtung relevant sind. Spitzen werden häufig in Kombination mit einem Mitnehmer oder mit einer Spannseite im Futter verwendet, wenn das freie Werkstückende abgestützt werden soll. Auch in Schleifprozessen zwischen Spitzen kommen sie zum Einsatz, weil die definierte Zentrierung eine wiederholgenaue Bearbeitung unterstützt.

Ausführungen und technische Auswahlkriterien

Unterschieden wird vor allem zwischen fester Spitze und rotierender Spitze. Feste Spitzen werden eher dort verwendet, wo einfache Bauweise, hohe Formstabilität oder definierte Bedingungen der Zentrierung im Vordergrund stehen; dabei ist die Reibung an der Kontaktstelle zu berücksichtigen. Rotierende Spitzen sind für laufende Werkstücke mit höherer Umfangsgeschwindigkeit geeignet, da die Spitze mitdreht und die Reibung reduziert. Weitere Unterschiede ergeben sich aus Bauform, Spitzenwinkel, Tragfähigkeit, Dichtkonzept und der Eignung für bestimmte Werkstückgewichte oder Bearbeitungsbedingungen.

Abgrenzung zu Futter, Planscheiben und Zentrumsspannern

Innerhalb der Spannmittel und Spannzeuge zählen Spitzen nicht zu den eigentlichen Hauptspannmitteln wie Futter oder Planscheiben, sondern zur zentrierten Aufnahme und Abstützung von Werkstücken. Ein Futter spannt das Werkstück direkt an seiner Aussen- oder Innenfläche, während eine Spitze über die Zentrierbohrung wirkt. Zentrumsspanner dienen vor allem zum Spannen von Werkstücken in Bearbeitungszentren und Fräsanwendungen; Spitzen sind dagegen auf die Bearbeitung um eine definierte Drehachse ausgerichtet. Die Leistung ist damit klar von flächigen oder backenbasierten Spannsystemen abgegrenzt.

0 Anbieter

Anbieter in diesem Bereich liefern feste und rotierende Spitzen für unterschiedliche Maschinen und Bearbeitungssituationen. Die Firmenliste zeigt Unternehmen aus dem Umfeld Spannmittel und Spannzeuge.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Spitzen, fest oder rotierend

  • Wann wird eine feste statt einer rotierenden Spitze verwendet?

    Eine feste Spitze wird eingesetzt, wenn die Prozessbedingungen dies zulassen und eine einfache, formstabile Abstützung genügt. Eine rotierende Spitze ist vorteilhaft, wenn das Werkstück mit höherer Drehzahl läuft und Reibung reduziert werden soll.

  • Wofür braucht ein Werkstück Zentrierbohrungen?

    Zentrierbohrungen schaffen die definierte Aufnahme für die Spitze. Sie ermöglichen die Ausrichtung des Werkstücks entlang seiner Drehachse.

  • Sind Spitzen ein Ersatz für ein Futter?

    Nein. Spitzen dienen der zentrierten Aufnahme oder Abstützung, ein Futter übernimmt die eigentliche Direktspannung des Werkstücks.

  • Für welche Werkstücke sind Spitzen besonders geeignet?

    Vor allem für längere, rotationssymmetrische Werkstücke wie Wellen, Achsen oder Bolzen. Sie sind geeignet, wenn ein genauer Lauf und eine definierte Achsführung benötigt werden.


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Leistung: Spitzen, fest oder rotierend | Spannmittel
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