Sphärogussteile
Sphärogussteile sind Gussteile aus Gusseisen mit Kugelgraphit. Die kugelige Graphitform verändert das Werkstoffverhalten deutlich gegenüber Grauguss und ermöglicht Bauteile mit guter Festigkeit, Zähigkeit und giessgerechter Formfreiheit. Eingesetzt werden sie für Komponenten, die belastbar sein sollen und zugleich wirtschaftlich als Gussteil hergestellt werden können.
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Die folgenden Unternehmen bieten Sphärogussteile als Rohteil, bearbeitetes Bauteil oder nach Zeichnung gefertigte Komponente an. Die Einträge unterscheiden sich nach Fertigungstiefe, Werkstoffschwerpunkt und Bearbeitungsmöglichkeiten.
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Fragen & Antworten zu Sphärogussteile
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Was ist der Unterschied zwischen Sphäroguss und Grauguss?
Der wesentliche Unterschied liegt in der Graphitform: kugelig bei Sphäroguss, lamellenförmig bei Grauguss. Das wirkt sich direkt auf Festigkeit und Zähigkeit aus.
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Werden Sphärogussteile immer spanend bearbeitet?
Nein. Je nach Funktion können sie als Rohteil verwendet oder nur an definierten Flächen wie Bohrungen, Dichtflächen oder Passsitzen bearbeitet werden.
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Für welche Bauteilgeometrien eignet sich Sphäroguss?
Geeignet sind komplexe Geometrien mit Rippen, Hohlräumen, Flanschen oder massiveren Querschnitten, sofern sie giessgerecht konstruiert sind.
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Sind Sphärogussteile ein Verfahren oder ein Werkstoffbegriff?
Es ist in erster Linie ein Werkstoffbegriff. Die Einordnung bezieht sich auf Gusseisen mit Kugelgraphit, nicht auf ein einzelnes Giessverfahren.
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Gussteile
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