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Polyvinylidenfluorid (PVDF, Fluorkohlenstoffpolymere)

Polyvinylidenfluorid, kurz PVDF, ist ein fluorhaltiger Thermoplast innerhalb der Fluorkohlenstoffpolymere. Der Werkstoff wird für Bauteile und Halbzeuge eingesetzt, die chemischen Medien, Witterung oder elektrischen Anforderungen ausgesetzt sind. Im Unterschied zu manchen anderen Fluorpolymeren ist PVDF thermoplastisch verarbeitbar und dadurch für Extrusion, Spritzguss und Halbzeugfertigung relevant.

Werkstoffcharakteristik von PVDF

PVDF ist ein teilkristalliner Fluorpolymer-Werkstoff mit einer Kombination aus chemischer Beständigkeit, guter Witterungsstabilität und elektrischer Isolationsfähigkeit. Die fluorhaltige Struktur trägt dazu bei, dass das Material in vielen anspruchsvollen Umgebungen eingesetzt wird. Gleichzeitig bleibt PVDF als Thermoplast verarbeitbar, was die Herstellung von Formteilen, Platten, Rohren oder Folien ermöglicht.

Typische Einsatzbereiche für PVDF

PVDF findet sich in Anwendungen, in denen Medienbeständigkeit und dauerhafte Materialeigenschaften gefordert sind. Dazu gehören unter anderem Komponenten für den Apparate- und Anlagenbau, Rohrleitungssysteme, Auskleidungen, Membranen sowie Kabel- und Leitungsanwendungen. Auch bei Bauteilen für den Aussenbereich wird PVDF eingesetzt, wenn Beständigkeit gegenüber UV-Strahlung und Witterung relevant ist.

Lieferformen und verarbeitbare Ausprägungen

Im Markt wird PVDF als Granulat für thermoplastische Verfahren sowie als Halbzeug bereitgestellt, etwa in Form von Platten, Stäben, Rohren oder Folien. Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Typen mit angepassten Verarbeitungs- oder Werkstoffeigenschaften in Frage. Die konkrete Auswahl richtet sich nach dem vorgesehenen Verfahren, dem Kontakt mit Medien, den mechanischen Anforderungen und der späteren Bauteilgeometrie.

Einordnung innerhalb der Fluorkohlenstoffpolymere

PVDF ist eine klar abgegrenzte Werkstoffgruppe innerhalb der übergeordneten Fluorkohlenstoffpolymere. Gegenüber Polytetrafluorethylen (PTFE) wird PVDF häufig dort betrachtet, wo thermoplastische Verarbeitbarkeit gefragt ist. Polychlortrifluorethylen (PCTFE) ist ein eigener Werkstoff mit anderer Eigenschaftskombination und wird je nach Anforderung separat beurteilt. Die allgemeine Kategorie Fluorkohlenstoffpolymere beschreibt die Stofffamilie, während PVDF die konkrete chemische Bezeichnung des Einzelwerkstoffs benennt.

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Die folgenden Unternehmen sind im Bereich Polyvinylidenfluorid (PVDF) tätig. Die Einträge können Anbieter von Rohstoffen, Halbzeugen oder verarbeiteten PVDF-Produkten umfassen.
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Fragen & Antworten zu Polyvinylidenfluorid (PVDF, Fluorkohlenstoffpolymere)

  • Ist PVDF ein Thermoplast?

    Ja. PVDF ist ein thermoplastisches Fluorpolymer und kann mit üblichen thermoplastischen Verfahren verarbeitet werden.

  • Worin unterscheidet sich PVDF von PTFE?

    PVDF ist thermoplastisch verarbeitbar, PTFE wird in der Regel anders verarbeitet. Beide gehören zu den Fluorpolymeren, sind aber nicht austauschbar.

  • Für welche Medien wird PVDF eingesetzt?

    PVDF wird häufig für Anwendungen mit chemischer Beanspruchung gewählt. Ob ein Medium geeignet ist, muss im Einzelfall materialbezogen geprüft werden.

  • Kann PVDF im Aussenbereich verwendet werden?

    Ja, in vielen Fällen schon. Die Eignung hängt von Bauteil, Formulierung und den konkreten Umgebungsbedingungen ab.


Weitere Leistungen unter
Fluorkohlenstoffpolymere (Fluorhaltige Polymere)

  • Fluorkohlenstoffpolymere
    2 Firmen
  • Polychlortrifluorethylen (PCTFE)
  • Polytetrafluorethylen (Fluorkohlenstoffpolymere)

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