Rotationsrheometrie
Die Rotationsrheometrie untersucht das Fliess- und Deformationsverhalten von Kunststoffschmelzen, Lösungen, Pasten oder Dispersionen unter definierter Scherung. Im Unterschied zu einfachen Indexprüfungen liefert sie verlaufsbezogene Messdaten über Viskosität und viskoelastisches Verhalten. Dadurch lassen sich Materialreaktionen auf Scherrate, Temperatur oder Zeit differenziert beurteilen.
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Nachfolgend sind Unternehmen und Labore aufgeführt, die Leistungen im Bereich Rotationsrheometrie anbieten. Die Einträge können sich nach Probenart, Messbereich und Auswertungsschwerpunkt unterscheiden.
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Fragen & Antworten zu Rotationsrheometrie
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Für welche Kunststoffproben eignet sich die Rotationsrheometrie?
Geeignet sind unter anderem Schmelzen, Lösungen, Pasten, Dispersionen und andere fliessfähige oder verformbare polymerbasierte Systeme.
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Welche Ergebnisse liefert die Methode typischerweise?
Typisch sind Viskositätskurven, Schubspannungs- und Scherratenverläufe sowie bei oszillatorischen Messungen viskose und elastische Kennwerte.
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Worin liegt der Unterschied zu MVR oder MFR?
MVR und MFR liefern einen Einzelwert unter definierten Bedingungen. Die Rotationsrheometrie zeigt dagegen das Materialverhalten über einen Messbereich.
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Kann mit Rotationsrheometrie auch Temperatureinfluss untersucht werden?
Ja. Temperaturreihen und zeitabhängige Versuche sind ein üblicher Teil der Methode, sofern Probe und Messaufbau dafür geeignet sind.
Weitere Leistungen unter
Rheologische Prüfungen
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