Intrinsische Viskosität
Die intrinsische Viskosität beschreibt den Beitrag eines gelösten Polymers zur Viskosität einer Lösung bei sehr geringer Konzentration. In der Kunststoffprüfung wird sie genutzt, um Rückschlüsse auf die Molekülgrösse und auf Veränderungen durch Verarbeitung, Alterung oder Recycling zu ziehen. Die Bestimmung erfolgt nicht an der Schmelze, sondern an einer definiert hergestellten Polymerlösung.
0 Anbieter
In der folgenden Firmenliste sind Anbieter für Prüfungen zur intrinsischen Viskosität im Kunststoffbereich aufgeführt. Die Einträge können sich nach Werkstoffen, Prüfmethoden und Laborumfang unterscheiden.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.
Fragen & Antworten zu Intrinsische Viskosität
-
Wofür wird die intrinsische Viskosität bei Kunststoffen verwendet?
Sie dient zur Beurteilung von Molekülgrösse und Strukturveränderungen eines Polymers, etwa nach Verarbeitung, Alterung oder Recycling.
-
Ist die intrinsische Viskosität dasselbe wie MFR oder MVR?
Nein. MFR und MVR messen das Fliessverhalten der Schmelze, die intrinsische Viskosität wird an einer Polymerlösung bestimmt.
-
Kann aus der intrinsischen Viskosität direkt die molare Masse berechnet werden?
Nur mit einer passenden materialspezifischen Beziehung zwischen intrinsischer Viskosität und molarer Masse.
-
Warum sind Prüfbedingungen bei dieser Messung so wichtig?
Weil Lösungsmittel, Temperatur, Konzentration und Probenzustand den Messwert stark beeinflussen können.
Weitere Leistungen unter
Rheologische Prüfungen
Machen Sie Ihre Firma hier sichtbar.
Bieten Sie mit Ihrem Unternehmen in der Branche Kunststoff die Leistung Intrinsische Viskosität an? Dann erstellen Sie jetzt ein kostenloses Firmenprofil.
Jetzt Firmenprofil erstellen
