Was bedruckte Teppichböden auszeichnet
Bei bedruckten Teppichböden wird eine textile Oberfläche mit Mustern, Bildern, Leitsystemen oder wiederkehrenden Rapporten versehen. Die Gestaltung kann von dezenten Strukturen bis zu grossflächigen Motiven reichen. Technisch bleibt der Boden ein Teppichboden; die Bedruckung verändert vor allem das Erscheinungsbild und je nach Aufbau auch die Planungsanforderungen bei Verlegung und Anschlussdetails.
Typische Einsatzbereiche im Innenausbau
Bedruckte Teppichböden werden vor allem in Objektbereichen eingesetzt, in denen Orientierung, Zonierung oder ein bestimmtes Raumkonzept über den Boden unterstützt werden soll. Dazu zählen etwa Hotels, Verkaufsflächen, Büros, Veranstaltungsbereiche, Bildungsbauten oder temporäre Innenausbauten. Im Wohnbereich kommen sie eher dann vor, wenn ein individueller Entwurf oder eine dekorative Fläche gewünscht ist.
Ausführungen nach Format, Motiv und Aufbau
Die Ausführungen unterscheiden sich unter anderem nach Bahnenware oder modularen Elementen, nach der Art des Musters sowie nach Flor, Trägermaterial und Rückenaufbau. Gedruckt werden können gleichmässige Wiederholungen, freie Grafiken, Farbverläufe oder objektbezogene Layouts. Für die Planung relevant sind Motivanschlüsse, Rapportgrössen, Verschnitt, Laufrichtung und die Abstimmung mit Sockeln, Übergängen und Untergrund.
Abgrenzung zu anderen Bodenbelägen
Innerhalb der Kategorie Bodenbeläge und Fussböden gehören bedruckte Teppichböden zu den textilen Belägen. Sie unterscheiden sich von Designerböden, Vinylböden oder Linoleumbelägen durch ihre textile Oberfläche und eine andere Raumwirkung unter Fuss. Gegenüber Holzfussböden, Laminat oder Steinfussböden stehen nicht harte Werkstoffe, sondern ein weich aufgebauter Belag im Vordergrund. Anders als die allgemeine Leistung Fussbodenbelag bezeichnet diese Seite eine klar umrissene Ausführung mit gedrucktem Dekor.