Was Korkisolierschalen auszeichnet
Korkisolierschalen sind formgefertigte Dämmelemente aus korkbasiertem Material, die als halbrunde oder segmentierte Schalen um runde Komponenten gelegt werden. Die Bauform ermöglicht eine gleichmässige Dämmstärke entlang des Umfangs und vereinfacht die Montage an standardisierten Durchmessern. In Klima- und Lüftungsanlagen werden sie eingesetzt, um Bauteiloberflächen thermisch vom Umfeld abzugrenzen.
Typische Einbauorte in Klima- und Lüftungsanlagen
Zum Einsatz kommen Korkisolierschalen vor allem an Leitungen der technischen Gebäudeausrüstung, an Verteilabschnitten und an weiteren runden Bauteilen mit geradem Verlauf. Die Schalenbauform ist dort zweckmässig, wo eine vorgeformte Dämmung den Montageaufwand gegenüber Matten- oder Plattenware reduziert. Auch bei einzelnen nachträglich zu dämmenden Abschnitten ist diese Ausführung gebräuchlich.
Ausführungen nach Aufbau und Oberfläche
Je nach System sind einteilige oder zweiteilige Schalen, unterschiedliche Wandstärken sowie Varianten mit oder ohne äussere Kaschierung erhältlich. Für Bögen, Abzweige oder Armaturen reichen gerade Schalen meist nicht aus; dort sind ergänzende Formteile oder angepasste Zuschnitte erforderlich. Welche Ausführung passt, hängt von Durchmesser, Platzverhältnissen und gewünschter Oberflächenausbildung ab.
Abgrenzung zu anderen Isolierschalen
Korkisolierschalen gehören innerhalb der Isolierschalen zur Materialgruppe auf Korkbasis. Von Glasfaser-, Mineralwolle-, Melaminharz-, Kunstharz-, Polyurethan- oder Polyisozyanurat-Isolierschalen unterscheiden sie sich nicht durch die Form, sondern durch den verwendeten Werkstoff und die damit verbundenen Verarbeitungseigenschaften. Gegenüber allgemeinen Isolierungen sind sie keine flächigen Dämmstoffe, sondern vorgefertigte Schalen für runde Geometrien.