Werkstoff und konstruktive Merkmale von Stahltanks
Stahltanks bestehen aus geschweissten oder anderweitig gefügten Stahlkonstruktionen und sind für flüssige oder je nach Ausführung auch andere Medien ausgelegt. Typisch sind Anschlüsse für Zu- und Ableitungen, Entnahme, Entlüftung, Kontrolle oder Reinigung. Je nach Einsatz werden Wandaufbau, Beschichtung, Innenauskleidung und Tragkonstruktion an das Medium und an die Umgebungsbedingungen angepasst.
Einsatzbereiche in Gebäudetechnik und Infrastruktur
Im Hochbau kommen Stahltanks dort zum Einsatz, wo Medien in technischen Systemen gelagert, gepuffert oder verteilt werden. Das betrifft unter anderem Versorgungsanlagen, betriebstechnische Einrichtungen und anlagenspezifische Speicherlösungen. Relevant sind dabei Fragen der Einbringung, der Aufstellung im Gebäude oder im Aussenbereich sowie der Anbindung an bestehende Leitungs- und Sicherheitssysteme.
Ausführungen nach Aufstellung, Medium und Schutzsystem
Stahltanks werden als oberirdische oder unterirdische Ausführungen sowie für Innen- oder Aussenaufstellung geplant. Je nach Verwendungszweck unterscheiden sie sich in Form, Volumen, Einbaulage und Schutzkonzept gegen Korrosion. Dazu gehören etwa Beschichtungen, Auskleidungen oder konstruktive Massnahmen, die auf das gelagerte Medium, Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und die betriebliche Nutzung abgestimmt werden.
Abgrenzung zu Beton-, Kunststoff- und Leichtmetalltanks
Innerhalb der Leistung Tanks stehen Stahltanks für metallische Behälterlösungen mit entsprechendem Fokus auf Tragfähigkeit, Fügetechnik und Korrosionsschutz. Betontanks werden eher über ihre massive Bauweise und ihre Einbindung in Baukörper oder Erdreich abgegrenzt. Kunststofftanks unterscheiden sich vor allem durch ihr Materialverhalten und ihre chemische Beständigkeit, während Leichtmetalltanks andere Anforderungen an Gewicht, Verarbeitung und Einsatzumfeld mitbringen.