Welche Bauteile unter Installationsmaterialien fallen
In dieser Leistung werden Materialien zusammengefasst, die beim Einbau von Duschen, Badewannen und ergänzendem Zubehör zwischen Rohbau, Leitungen und Produkt eingesetzt werden. Dazu gehören je nach System beispielsweise Befestigungsteile, Anschlussstücke, Dichtmaterialien, Übergänge, Halterungen oder Ausgleichselemente. Solche Komponenten übernehmen keine eigenständige Sanitärfunktion wie Mischen, Ablaufen oder Heizen, sondern stellen die technische Verbindung zum eingebauten Produkt her.
Typische Einsatzsituationen im Badezimmerausbau
Installationsmaterialien werden im Neubau, bei Badumbauten und bei Teilsanierungen benötigt. Sie kommen zum Einsatz, wenn Duschtassen, Badewannen, Duschabtrennungen oder Zubehör an Wand, Boden oder vorhandene Anschlüsse angepasst werden müssen. Relevant sind sie besonders an Schnittstellen, an denen Tragfähigkeit, Dichtigkeit, Massausgleich oder eine saubere Montage sichergestellt werden müssen.
Systemgebundene und universelle Ausführungen
Ein Teil der Installationsmaterialien ist auf bestimmte Produkte oder Hersteller abgestimmt, etwa bei Montagesätzen, Profilen oder Anschlusskomponenten. Daneben gibt es universell einsetzbare Materialien, die für gängige Einbausituationen vorgesehen sind. Bei der Auswahl ist entscheidend, ob das Material auf ein konkretes Dusch- oder Wannensystem abgestimmt sein muss oder ob eine produktunabhängige Lösung ausreicht.
Abgrenzung zu Armaturen, Abläufen und Montageblöcken
Innerhalb der Hierarchie unter Duschen, Wannen und Zubehör bezeichnet Installationsmaterialien die begleitenden Einbaukomponenten, nicht jedoch funktionale Hauptbauteile. Sie unterscheiden sich von Ablaufgarnituren und Ablaufsystemen, die Wasser gezielt ableiten, ebenso von Armaturen, Thermomischern oder Badebatterien, die Wasser führen und regeln. Auch Montageblöcke und Sanitärmontageblöcke sind davon abzugrenzen, weil sie als eigene vorinstallierte Träger- oder Einbausysteme geführt werden.