Aufbau und Funktion von Wandfontänen und Waschrinnen
Beide Ausführungen dienen der Wasserentnahme und Ableitung an einem wandseitigen Waschplatz. Eine Wandfontäne ist meist als kompakte Einheit mit Beckenform ausgeführt, während eine Waschrinne eine längere, gemeinsame Waschfläche mit durchgehendem Ablauf bildet. Je nach Produkt sind Armaturen, Ablauf, Spritzschutz oder Anschlussmöglichkeiten bereits integriert oder werden mit separaten Komponenten aus dem Umfeld der Sanitärinstallation kombiniert.
Typische Einsatzorte im Innenausbau
Wandfontänen und Waschrinnen finden sich in gemeinschaftlich genutzten Sanitärräumen, etwa in Schulen, Sportanlagen, Garderoben, Werkstätten oder Betriebsgebäuden. Sie eignen sich für Bereiche mit wiederkehrender Nutzung und erhöhtem Reinigungsbedarf. Im Badezimmer- und Objektbereich werden sie vor allem dort vorgesehen, wo mehrere Waschplätze auf begrenzter Wandlänge organisiert werden sollen.
Ausführungen nach Nutzung, Länge und Ausstattung
Die Unterschiede liegen vor allem in der Abmessung, der Anzahl möglicher Waschplätze und der Art der Wasserabgabe. Waschrinnen können als durchgehende Lösung für mehrere Nutzer ausgeführt sein, während Wandfontänen eher einzelne oder kompaktere Waschpunkte abbilden. Ergänzend unterscheiden sich Produkte bei Material, Randgestaltung, Ablaufkonzept, Befestigung und der Kombination mit Armaturen oder Wandbatterien.
Abgrenzung zu Ausgussbecken, Armaturen und Standtrinkbrunnen
Innerhalb der Kategorie Ausgüsse, Spültische und Zubehör gehören Wandfontänen und Waschrinnen zu den eigentlichen Wasch- und Wasserentnahmestellen. Sie unterscheiden sich von Ausgussbecken, die eher für Reinigungs- und Entsorgungsarbeiten vorgesehen sind. Von Armaturen oder Wandbatterien grenzen sie sich dadurch ab, dass diese nur die Wasserführung regeln, nicht aber das Becken oder die Rinne selbst bilden. Standtrinkbrunnen sind wiederum freistehende Trinkwasserstellen und keine wandseitigen Waschplätze.