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Verpackung

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Heisssiegellacke

Heisssiegellacke bilden auf Verpackungsmaterialien eine beschichtete Siegelschicht, die sich unter Wärme und Druck mit einem passenden Gegenmaterial verbinden lässt. Sie werden eingesetzt, wenn eine definierte Versiegelung direkt über einen Lackauftrag erreicht werden soll, ohne separate Siegelfolien oder zusätzliche Klebstoffschichten auf jedem Bauteil. Die Auslegung richtet sich nach Substrat, Siegelpartner und dem vorgesehenen Verpackungsprozess.

Was Heisssiegellacke leisten

Heisssiegellacke sind Funktionslacke, die Verpackungsoberflächen siegelfähig machen. Nach dem Auftrag und der Trocknung entsteht eine Schicht, die sich bei passender Siegeltemperatur, Anpresszeit und Druck mit einem Gegenmaterial verbinden kann. Im Unterschied zu Lacken mit rein optischer oder schützender Funktion ist hier nicht die Oberflächenwirkung entscheidend, sondern das kontrollierte Siegelverhalten im späteren Verarbeitungsprozess.

Typische Anwendungen in der Verpackung

Eingesetzt werden Heisssiegellacke bei Verpackungen, die durch thermisches Versiegeln geschlossen oder verbunden werden. Dazu gehören je nach Materialaufbau etwa Deckel- und Verschlusslösungen, kaschierte Verbunde, beschichtete Papier- oder Kartonkomponenten sowie Anwendungen mit Folien oder anderen flexiblen Packmitteln. Relevant sind sie vor allem dort, wo eine saubere, reproduzierbare Naht oder Kontaktfläche innerhalb kurzer Taktzeiten gefordert ist.

Wichtige Auslegungsmerkmale bei der Auswahl

Für die Auswahl sind vor allem der zu beschichtende Bedruckstoff, der vorgesehene Siegelpartner und die Prozessbedingungen massgebend. Heisssiegellacke werden so formuliert, dass sie auf bestimmte Materialkombinationen und Siegelbereiche abgestimmt sind. Zu prüfen sind unter anderem Haftung auf dem Trägermaterial, Verhalten bei Wärme, gewünschte Öffnungseigenschaften sowie die Eignung für den jeweiligen Verarbeitungsweg, etwa im Bogen-, Bahn- oder Weiterverarbeitungsprozess.

Abgrenzung zu anderen Lacken

Innerhalb der Leistungsebene Lacke unterscheiden sich Heisssiegellacke klar von Dispersionslacken, Mattlacken oder Papier-Glanzlacken, die primär Oberflächenwirkung und Schutz beeinflussen. Schutzlacke verbessern vor allem die Beständigkeit der Oberfläche, schaffen aber nicht automatisch eine siegelfähige Verbindung. Thermolacke reagieren je nach Ausführung auf Temperatur, während UV-härtende Lacke über ihre Aushärtung definiert sind; beides ist von der eigentlichen Siegelunktion zu trennen.

0 Anbieter

Die folgende Firmenliste zeigt Anbieter im Bereich Heisssiegellacke innerhalb der Verpackungsbranche. Berücksichtigt werden Unternehmen mit Bezug zu Entwicklung, Herstellung oder Verarbeitung solcher Lacksysteme.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Heisssiegellacke

  • Auf welchen Materialien können Heisssiegellacke eingesetzt werden?

    Das hängt von der Formulierung ab. Üblich sind Anwendungen auf Papier, Karton, Folien oder Verbundmaterialien, sofern der Lack auf das jeweilige Substrat abgestimmt ist.

  • Ersetzen Heisssiegellacke einen Klebstoff?

    Nicht grundsätzlich. Sie schaffen eine thermisch aktivierbare Siegelschicht, die in bestimmten Verpackungsaufbauten eine separate Klebstofflösung ersetzen oder ergänzen kann.

  • Sind Heisssiegellacke mit jedem Gegenmaterial versiegelbar?

    Nein. Die Siegelfähigkeit ist von der Kombination aus Lackschicht, Gegenmaterial und Prozessparametern abhängig und muss auf den konkreten Aufbau abgestimmt werden.

  • Worin liegt der Unterschied zu Schutzlacken?

    Schutzlacke dienen vor allem der Oberflächenbeständigkeit. Heisssiegellacke haben dagegen die Aufgabe, eine gezielte thermische Verbindung zwischen Verpackungskomponenten zu ermöglichen.


Weitere Leistungen unter
Lacke

  • Dispersionslacke
  • Mattlacke
  • Papier-Glanzlacke
  • Schutzlacke
  • Thermolacke
  • UV-härtende Lacke

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