Wie Luftkühler in Kühlbereichen arbeiten
Ein Luftkühler entzieht der angesaugten Luft Wärme und gibt die abgekühlte Luft wieder in den Raum zurück. Er ist damit ein luftseitiges Bauteil innerhalb einer Kühlanlage und nicht die gesamte Kälteerzeugung. Für den Betrieb sind neben dem Gerät selbst auch die Einbindung in das Kältesystem, die Luftführung und die Abtauung relevant.
Einsatz in Lagerlogistik und temperaturgeführten Zonen
Luftkühler werden in Kühlräumen, Kommissionierbereichen, Verteilzentren mit temperatursensibler Ware sowie in Übergangszonen zwischen Lager und Umschlag eingesetzt. Sie kommen dort in Frage, wo eine definierte Raumtemperatur oder eine gleichmässige Kühlung über den gesamten Bereich erforderlich ist. Je nach Nutzung stehen Warenschutz, Mitarbeitende im Arbeitsbereich, Luftverteilung und verfügbare Einbauhöhe unterschiedlich stark im Vordergrund.
Ausführungen nach Raum, Temperatur und Einbausituation
Luftkühler gibt es in unterschiedlichen Bauformen, etwa für Decken- oder Wandmontage, für kompakte Räume oder für grössere Lagerzonen. Relevante Unterschiede betreffen unter anderem die Luftleistung, die Ventilatoranordnung, die Auslegung für Kühl- oder Tiefkühlbereiche sowie die Eignung für feuchte oder korrosive Umgebungen. Auch die Abtauart und die Reinigbarkeit können je nach Einsatzbereich unterschiedlich gewichtet werden.
Abgrenzung zu Wasserkühlern und Einordnung unter Kühlung
Innerhalb der Leistung Kühlung bezeichnet Luftkühler Geräte, die direkt die Raumluft kühlen. Wasserkühler sind davon zu unterscheiden: Sie kühlen Wasser oder andere Flüssigkeiten, die anschliessend in einem separaten Kreislauf genutzt werden. Luftkühler sind damit für die direkte Temperierung von Lager- oder Arbeitszonen ausgelegt, während Wasserkühler eher ein flüssigkeitsbasiertes Kältemedium bereitstellen.