Kühlung in Lager- und Fördersystemen
Unter Kühlung fallen technische Lösungen, die Wärme aus Lagerbereichen, Materialflüssen oder betrieblichen Anlagen abführen. Dazu gehören stationäre Kühlsysteme für Räume und Zonen ebenso wie Kühlkomponenten für Maschinen, Steuerungen oder geschlossene Gehäuse. In intralogistischen Umgebungen dient Kühlung entweder der Einhaltung vorgegebener Lagertemperaturen oder der Begrenzung von betriebsbedingter Abwärme.
Typische Einsatzbereiche in der Intralogistik
Kühlung wird in temperaturgeführten Lagerzonen, in Umschlagbereichen mit empfindlichen Gütern sowie in technischen Bereichen mit erhöhter Wärmelast eingesetzt. Dazu zählen unter anderem automatische Lager, Förderanlagen, Steuerungsschränke, Technikräume oder Bereiche mit kontinuierlich betriebenen Aggregaten. Auch dort, wo konstante Umgebungsbedingungen für Prozesse, Sensorik oder Elektronik erforderlich sind, gehört Kühlung zur Anlageninfrastruktur.
Luftkühler und Wasserkühler als Unterarten
Luftkühler arbeiten über die Abkühlung und Verteilung von Luft und werden vor allem dort eingesetzt, wo Raumzonen oder Geräteumgebungen direkt temperiert werden sollen. Wasserkühler kühlen Wasser oder andere Medien, die anschliessend in einem geschlossenen Kreislauf Wärme aus Anlagen oder Prozessen aufnehmen. Welche Ausführung geeignet ist, hängt von der geforderten Temperaturführung, der Anlagentechnik und der Einbindung in bestehende Systeme ab.
Abgrenzung zu Beleuchtung und Sicherheit
Innerhalb der übergeordneten Leistung "Beleuchtung, Kühlung und Sicherheit" bezieht sich Kühlung ausschliesslich auf die Temperaturführung und Wärmeabfuhr. Beleuchtung behandelt Sichtverhältnisse und Lichttechnik in Lager- und Arbeitsbereichen, Sicherheit dagegen Schutzfunktionen wie Überwachung, Absicherung oder Gefahrenprävention. Berührungspunkte bestehen dort, wo Kühlung die Betriebssicherheit von Anlagen unterstützt, fachlich bleibt sie jedoch von Sicherheits- und Beleuchtungssystemen getrennt.