Welche Bauteile als Krankomponenten gelten
Unter Krankomponenten fallen mechanische, elektrische und elektronische Teile, die für Hub-, Fahr- und Steuerfunktionen eines Krans eingesetzt werden. Dazu zählen Antriebseinheiten, Fahrwerke, Getriebe, Bedienelemente, Mess- und Steuertechnik sowie ergänzende Ausrüstung. Je nach Anwendung werden einzelne Komponenten als Ersatzteil, vormontierte Baugruppe oder Systemmodul eingesetzt.
Einsatz bei Neubau, Modernisierung und Instandsetzung
Krankomponenten werden sowohl beim Aufbau neuer Krananlagen als auch bei Umbauten bestehender Systeme verwendet. Typische Anwendungsfälle sind der Austausch verschlissener Baugruppen, die Nachrüstung zusätzlicher Funktionen oder die Anpassung an geänderte Betriebsabläufe. In Logistik-, Umschlag- und Produktionsumgebungen betrifft dies oft Komponenten, die direkt auf Verfügbarkeit, Bedienung oder Lastaufnahme wirken.
Typische Komponenten von Antrieb bis Zubehör
Zu den häufig nachgefragten Teilbereichen gehören Kran Funkfernsteuerung, Kran Hubgetriebe, Kranfahrantriebe, Kranfahrwerke, Kransteuerungen, Kranwaage und Kranzubehör. Fahrantriebe und Fahrwerke betreffen die Bewegung des Krans, Hubgetriebe die Hubfunktion, Steuerungen und Funkfernsteuerungen die Bedien- und Regeltechnik. Kranwaagen dienen der Lastmessung, während Zubehör ergänzende Ausstattungen für Betrieb, Montage oder Erweiterung umfasst.
Abgrenzung zu Kranarten und Krandienstleistungen
Krankomponenten sind innerhalb der Krantechnik den einzelnen technischen Baugruppen zugeordnet. Sie unterscheiden sich von Kranarten, bei denen der komplette Krantyp im Fokus steht, etwa nach Bauform oder Einsatzprinzip. Gegenüber Krandienstleistungen geht es nicht um Montage, Prüfung, Wartung oder Reparatur als Leistung, sondern um die dafür verwendeten oder beschafften Komponenten selbst.