Was unter Karren und Rollis fällt
Zur Leistung gehören fahrbare Transporthilfen, mit denen Güter von Hand bewegt werden. Typisch sind Konstruktionen mit Rahmen, Ladefläche oder Auflage, Rädern beziehungsweise Rollen sowie Griffen oder Schiebebügeln. Karren sind meist auf einzelne Lastarten oder einseitiges Kippen und Anlehnen ausgelegt, etwa bei Sackkarren. Rollis besitzen in der Regel eine flache oder korbartige Transportbasis für Kisten, Gebinde oder kommissionierte Ware.
Typische Einsatzbereiche im Betrieb
Karren und Rollis kommen in Lagerzonen, Werkstätten, Versandbereichen, Filiallogistik, Archiven, Spitälern oder Produktionsbetrieben zum Einsatz. Sie eignen sich für den horizontalen Transport auf ebenen Wegen, in Gängen, an Rampen mit geeigneter Ausführung oder zwischen Bereitstellflächen und Arbeitsplätzen. Häufig werden sie für Umzüge innerhalb des Betriebs, für das Nachfüllen von Material, für die Kommissionierung oder für den Warenausgang verwendet.
Bauarten und typische Ausprägungen
Zu den verbreiteten Ausführungen zählen Zweiradkarren und Dreiradkarren für kippbare Lasten, Güterrolli für Kisten und Gebinde, Kommissionierungsrolli mit Ablage- oder Korbelementen, Sackrolli für Säcke, Kartons und Einzelstücke sowie Schwerlastrolli für hohe Lastgewichte. Spezialkarren und Spezialrolli werden auf bestimmte Transportgüter abgestimmt, etwa auf Fässer, Platten, Rollenware, lange Güter oder empfindliche Behälter. Relevante Unterschiede betreffen Tragfähigkeit, Radmaterial, Laufverhalten, Spurbreite, Bauhöhe, Ladefläche und die Eignung für Innen- oder Außenbereiche.
Abgrenzung zu Handwagen, Gabelhubwagen und Staplern
Karren und Rollis sind für den handgeführten Warentransport ohne Hebemechanik ausgelegt. Im Unterschied zu Handwagen verfügen sie oft nicht über eine ausgeprägte Wagenwanne oder Deichsel, sondern über kompaktere Bauformen für engere Wege und einzelne Ladeeinheiten. Gegenüber Gabelhubwagen fehlen Gabeln zum Aufnehmen von Paletten von unten, und im Unterschied zu Staplern oder Hebebühnen dienen sie nicht zum Heben, Stapeln oder Bewegen schwerer Lasten mit Antrieb. Innerhalb der Unterleistungen unterscheidet sich die Auswahl vor allem nach Lastart, Transportweg und erforderlicher Wendigkeit.