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Mit PKD-Belag

Mit PKD-Belag bezeichnet Wendeschneidplatten mit einer Schneidzone aus polykristallinem Diamant. Solche Ausführungen werden vor allem für abrasive, nichteisenhaltige oder nichtmetallische Werkstoffe eingesetzt. Typische Anwendungen betreffen Aluminium, NE-Metalle, Graphit, Kunststoffe und Verbundwerkstoffe.

Was PKD-Belag bei Wendeschneidplatten bezeichnet

PKD steht für polykristallinen Diamant als Schneidwerkstoff an der wirksamen Schneide der Wendeschneidplatte. Die PKD-Zone ist meist auf einem Träger aufgebaut, oft aus Hartmetall. Kennzeichnend sind eine sehr hohe Verschleissfestigkeit und eine scharfe, masshaltige Schneide für geeignete Werkstoffe. Gegenüber zäheren Hartmetalllösungen reagiert PKD jedoch empfindlicher auf starke Stossbelastungen und ungeeignete Materialpaarungen.

Geeignete Werkstoffe und Bearbeitungen

PKD-beschichtete oder PKD-bestückte Wendeschneidplatten werden vor allem bei Aluminium und Aluminiumlegierungen, Kupferwerkstoffen, Graphit, faserverstärkten Kunststoffen sowie mineralisch oder glasfaserverstärkten Kunststoffen verwendet. Sie kommen beim Drehen, Fräsen oder in anderen spanenden Prozessen zum Einsatz, sofern die Geometrie dazu passt. Besonders sinnvoll sind sie bei Werkstoffen, die konventionelle Schneidstoffe rasch verschleissen. Für die allgemeine Bearbeitung von Stahl sind sie in der Regel nicht vorgesehen.

Ausführungen und technische Merkmale

Innerhalb dieser Gruppe unterscheiden sich Wendeschneidplatten nach Form, Eckradius, Freiwinkel, Schneidengeometrie und Anzahl nutzbarer Schneiden. Bei PKD-Ausführungen variiert zusätzlich die Auslegung der Schneidzone, etwa in ihrer Grösse, Lage und Kantenpräparation. Sehr scharfe Schneiden werden häufig für Aluminium gewählt, während bei stark abrasiven Verbundwerkstoffen robustere Kanten sinnvoll sein können. Welche Ausführung passt, hängt von Werkstoff, Bearbeitungsverfahren und geforderter Oberflächenqualität ab.

Abgrenzung zu CBN, Hartmetall und verfahrensbezogenen Gruppen

Die Einordnung "Mit PKD-Belag" beschreibt den Schneidstoff der Wendeschneidplatte. Damit unterscheidet sich diese Gruppe von "Mit CBN-Belag", das typischerweise für gehärtete eisenhaltige Werkstoffe und andere harte ferrose Anwendungen gewählt wird. Gegenüber beschichteten oder unbeschichteten Hartmetallwendeschneidplatten ist PKD stärker auf abrasive NE- und Nichtmetall-Werkstoffe ausgerichtet. Die Geschwistergruppen "Zum Bohren", "Zum Drehen" und "Zum Fräsen" ordnen dagegen nach Bearbeitungsverfahren; eine PKD-Wendeschneidplatte kann je nach Geometrie einem solchen Verfahrensbereich zugeordnet sein.

0 Anbieter

Die folgende Firmenliste zeigt Anbieter im Bereich Wendeschneidplatten mit PKD-Belag. Unterschiede bestehen je nach Werkstofffokus, Geometrien und Bearbeitungsverfahren.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Mit PKD-Belag

  • Was bedeutet PKD bei Wendeschneidplatten?

    PKD steht für polykristallinen Diamant als Schneidwerkstoff an der Schneide der Wendeschneidplatte.

  • Für welche Werkstoffe sind Wendeschneidplatten mit PKD-Belag geeignet?

    Vor allem für Aluminium, NE-Metalle, Graphit, faserverstärkte Kunststoffe und andere abrasive, nicht eisenhaltige Werkstoffe.

  • Wann wird eher CBN statt PKD verwendet?

    CBN wird typischerweise für gehärtete Stähle und andere ferrose Werkstoffe eingesetzt, für die PKD meist ungeeignet ist.

  • Sind PKD-Wendeschneidplatten für normale Stahlbearbeitung geeignet?

    Im Regelfall nein. Für allgemeine Stahlbearbeitung werden meist andere Schneidstoffe gewählt.


Weitere Leistungen unter
Wendeschneidplatten

  • Hartmetallwendeschneidplatten, beschichtet
  • Hartmetallwendeschneidplatten, unbeschichtet
  • Mit CBN-Belag
  • Spezialanfertigung
  • Zum Bohren
  • Zum Drehen
  • Zum Fräsen

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Leistung: Mit PKD-Belag für Wendeschneidplatten
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