WAiSCH Logo
WIR-Netzwerk
Events Mitglieder Login
WIR-Netzwerk
Start
Events
Mitglieder
Kontakt
Impressum
Zum Login
Mitglied werden
Datenschutz
Nutzungsbedingungen

Branchen

Bau & Infrastruktur
Beauty & Gesundheit
Bekleidung & Mode
Bildung & Coaching
Blumen & Garten
Chemie & Pharma
Design & Medien
Druck & Papier
Elektrotechnik
Energie & Umwelt
Facility Management
Ferien & Reisen
Finanzen & Versicherungen
Freizeit & Unterhaltung
Gastronomie
Holz
Hotellerie
Immobilien
Informatik & Web
Kunststoff
Landwirtschaft
Lebensmittel
Marketing
Metall
Möbel & Einrichtung
Mobilität
Schmuck & Uhren
Sicherheit
Transport & Logistik
Unternehmensberatung
Verpackung

  • Metallbranche
  • Dienstleistungen
  • Lohnarbeiten (spanlos)
  • Oberflächenbehandlungen
  • Thermische Beschichtungsverfahren
  • Flammspritzverfahren
  • Hochgeschwindigkeitsflammspritzverfahren

Hochgeschwindigkeitsflammspritzverfahren

Beim Hochgeschwindigkeitsflammspritzverfahren wird ein pulverförmiger Beschichtungswerkstoff in einer Brenngas-Sauerstoff-Flamme auf sehr hohe Geschwindigkeit beschleunigt und auf eine vorbereitete Oberfläche aufgebracht. Das Verfahren gehört innerhalb der thermischen Beschichtungsverfahren zur Gruppe der Flammspritzverfahren. Es wird eingesetzt, wenn dichte, fest haftende Schichten für Verschleissschutz, Korrosionsschutz oder definierte Funktionseigenschaften gefordert sind.

Verfahrensprinzip beim Hochgeschwindigkeitsflammspritzen

Ausgangsmaterial ist in der Regel ein Pulver, das in einen Verbrennungsstrahl eingebracht wird. Die Partikel werden dabei erhitzt und mit hoher Geschwindigkeit auf das Werkstück beschleunigt, wo sie beim Auftreffen verformen und eine Schicht aufbauen. Für eine belastbare Haftung wird die Oberfläche des Grundwerkstoffs üblicherweise vor dem Beschichten vorbereitet, etwa durch Reinigen und Aufrauen. Das Ergebnis sind funktionale Schichten mit geringer Porosität und einer im Vergleich zu konventionellen Flammspritzverfahren oft dichteren Struktur.

Typische Einsatzbereiche und Bauteile

Das Verfahren wird für Bauteile genutzt, deren Oberflächen mechanisch, korrosiv oder erosiv beansprucht werden. Typische Anwendungen sind verschleissbeanspruchte Wellen, Lagerstellen, Kolbenstangen, Walzen, Pumpenkomponenten, Armaturen oder andere Funktionsflächen mit definierten Anforderungen an Reibung, Verschleiss oder Medienbeständigkeit. Neben Neuteilen kommt das Verfahren auch bei der Instandsetzung zum Einsatz, wenn eine Oberfläche gezielt wieder aufgebaut oder technisch angepasst werden soll.

Beschichtungswerkstoffe und Schichtsysteme

Verarbeitet werden je nach Anforderung metallische, legierte oder hartstoffhaltige Pulver. Häufig geht es um Schichten, die entweder hohe Verschleissbeständigkeit, guten Korrosionsschutz oder eine Kombination dieser Eigenschaften liefern sollen. Je nach Anwendungsfall werden Einzelschichten oder mehrlagige Systeme aufgebaut. Nach dem Spritzen kann eine Nachbearbeitung notwendig sein, etwa durch Schleifen, Läppen oder andere spanende Verfahren, wenn enge Toleranzen oder definierte Oberflächenqualitäten gefordert sind.

Abgrenzung zu Draht- und Pulverflammspritzverfahren

Das Hochgeschwindigkeitsflammspritzverfahren ist eine spezialisierte Ausprägung innerhalb der Flammspritzverfahren. Im Unterschied zum Drahtflammspritzverfahren wird kein Draht als Zusatzwerkstoff abgeschmolzen, sondern überwiegend Pulver eingesetzt. Gegenüber dem konventionellen Pulverflammspritzverfahren arbeiten Hochgeschwindigkeitsverfahren mit deutlich höherer Partikelgeschwindigkeit, was sich auf Schichtdichte, Haftung und Gefüge auswirken kann. Damit eignet sich das Verfahren vor allem für Anwendungen, bei denen die Schichteigenschaften über die reine Beschichtung hinaus technisch genau definiert sein müssen.

0 Anbieter

In der folgenden Firmenliste sind Anbieter für Hochgeschwindigkeitsflammspritzverfahren im industriellen Umfeld aufgeführt. Die Einträge betreffen spezialisierte Lohnbeschichter und verwandte Fertigungsdienstleistungen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Hochgeschwindigkeitsflammspritzverfahren

  • Welche Werkstoffe lassen sich mit dem Hochgeschwindigkeitsflammspritzverfahren verarbeiten?

    Typisch sind pulverförmige Metalle, Legierungen und hartstoffhaltige Werkstoffe. Die konkrete Eignung hängt von Anlage, Pulver und gewünschter Schichteigenschaft ab.

  • Ist das Verfahren nur für Neuteile geeignet?

    Nein. Es wird sowohl für Neuteile als auch für die Instandsetzung oder den gezielten Wiederaufbau von Funktionsflächen eingesetzt.

  • Müssen beschichtete Bauteile nachbearbeitet werden?

    Oft ja. Wenn Masshaltigkeit oder definierte Oberflächenwerte erforderlich sind, folgt nach dem Spritzen meist eine mechanische Nachbearbeitung.

  • Worin unterscheidet sich das Verfahren vom normalen Flammspritzen mit Pulver?

    Der wesentliche Unterschied liegt in der deutlich höheren Partikelgeschwindigkeit. Dadurch können dichtere und technisch anders aufgebaute Schichten entstehen.


Weitere Leistungen unter
Flammspritzverfahren

  • Drahtflammspritzverfahren
  • Pulverflammspritzverfahren

Machen Sie Ihre Firma hier sichtbar.

Bieten Sie mit Ihrem Unternehmen in der Branche Metall die Leistung Hochgeschwindigkeitsflammspritzverfahren an? Dann erstellen Sie jetzt ein kostenloses Firmenprofil.

Jetzt Firmenprofil erstellen



Leistung: Hochgeschwindigkeitsflammspritzverfahren erklärt
WIR-Netzwerk
Gemeinsam heisst WIR
  • Events
  • Mitglieder
  • Login
  • Mitgliedschaft
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt
powered by
WAiSCH
  • © 2026
  • WIR-Network Ostschweiz
  • Alle Rechte vorbehalten