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Migrationsabklärung

Die Migrationsabklärung prüft, ob Stoffe aus Verpackungen, Behältern, Dichtungen oder anderen lebensmittelberührenden Materialien in ein Lebensmittel übergehen können. Sie dient dazu, die Eignung eines Materials für den vorgesehenen Kontaktfall fachlich zu beurteilen. Grundlage sind in der Regel Materialangaben, Einsatzbedingungen und bei Bedarf Laborprüfungen.

Was bei einer Migrationsabklärung beurteilt wird

Im Mittelpunkt steht die Frage, ob ein Material unter den vorgesehenen Bedingungen Stoffe an das Lebensmittel abgeben kann. Beurteilt werden Materialzusammensetzung, Kontaktart, Temperatur, Kontaktdauer und die Art des Lebensmittels. Je nach Fall umfasst die Abklärung eine theoretische Bewertung auf Basis vorhandener Unterlagen oder eine ergänzende analytische Prüfung. Das Ergebnis ist eine fachliche Einschätzung zur Verwendbarkeit im konkreten Anwendungsfall.

Typische Anlaesse in der Lebensmittelbranche

Migrationsabklärungen werden häufig vor der Einführung neuer Verpackungen, bei Materialwechseln, Rezepturänderungen von Kunststoffen, Lacken oder Klebstoffen sowie bei geänderten Abfüll- und Lagerbedingungen durchgeführt. Auch bei Heissabfüllung, längerer Lagerdauer oder direktem Kontakt mit fettigen, sauren oder alkoholhaltigen Lebensmitteln ist eine genauere Beurteilung naheliegend. Zusätzlich kann sie erforderlich sein, wenn Unterlagen von Vorlieferanten unvollständig sind oder wenn Kunden Nachweise zur Materialeignung verlangen.

Unterlagen, Prüfplanung und Bewertung

Für die Abklärung werden in der Regel Spezifikationen der Materialien, Konformitätserklärungen, Angaben zu eingesetzten Stoffen sowie Informationen zum vorgesehenen Gebrauch herangezogen. Daraus lässt sich ableiten, ob eine dokumentengestützte Beurteilung ausreicht oder ob Migrationsprüfungen unter definierten Bedingungen sinnvoll sind. Die Bewertung berücksichtigt nicht nur das Material selbst, sondern auch reale oder realistische Kontaktbedingungen entlang von Verarbeitung, Abfüllung, Transport und Lagerung.

Einordnung innerhalb von Qualifizierungen und Abgrenzung zu Zertifizierungshilfen

Innerhalb der Leistungen zu Qualifizierungen und Validierungen bezieht sich die Migrationsabklärung auf die Produktsicherheit an der Schnittstelle zwischen Lebensmittel und Kontaktmaterial. Sie ist damit enger gefasst als allgemeine Validierungen von Prozessen oder Reinigungen. Von Hilfsstellen für Zertifizierung unterscheidet sie sich klar: Dort stehen Nachweisdokumente, Auditvorbereitung oder Systemanforderungen im Vordergrund, während die Migrationsabklärung die stoffliche Eignung eines konkreten Materials oder Packmittels bewertet.

0 Anbieter

In der folgenden Firmenliste sind Anbieter für Migrationsabklärungen im Lebensmittelumfeld aufgeführt. Die Einträge können sich nach Prüfkompetenz, Laboranbindung und fachlicher Ausrichtung unterscheiden.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Migrationsabklärung

  • Wann reicht eine dokumentengestützte Migrationsabklärung aus?

    Wenn belastbare Materialdaten, Konformitätsunterlagen und klare Einsatzbedingungen vorliegen, kann eine fachliche Beurteilung ohne zusätzliche Laborprüfung ausreichen.

  • Welche Materialien werden typischerweise abgeklärt?

    Häufig betroffen sind Kunststoffe, Beschichtungen, Druckfarben, Klebstoffe, Dichtungen, Kartonverbunde und andere Materialien mit direktem oder indirektem Lebensmittelkontakt.

  • Welche Angaben werden für die Beurteilung benötigt?

    Wesentlich sind Materialaufbau, vorgesehener Verwendungszweck, Lebensmittelart, Temperatur, Kontaktdauer und verfügbare Unterlagen der Lieferkette.

  • Ist eine Migrationsabklärung dasselbe wie eine Zertifizierung?

    Nein. Die Migrationsabklärung bewertet einen konkreten Kontaktfall zwischen Material und Lebensmittel, eine Zertifizierung betrifft dagegen meist Systeme, Standards oder formale Nachweise.


Weitere Leistungen unter
Qualifizierungen, Validierungen

  • Hilfsstellen für Zertifizierung

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Leistung: Migrationsabklärung in der Lebensmittelbranche
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