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Weidegras

Weidegras ist frisches Raufutter, das Pferde, Esel und Maultiere direkt auf der Fläche aufnehmen. Im Unterschied zu konservierten Futtermitteln wie Heu oder Silage schwankt seine Zusammensetzung stärker mit Jahreszeit, Pflanzenbestand, Witterung und Nutzungsintensität. Für die Fütterung ist deshalb nicht nur die Grasmenge, sondern auch die Weideführung relevant.

Was unter Weidegras in der Pferdefütterung verstanden wird

Weidegras umfasst den auf der Weide stehenden Pflanzenbestand, der als frisches Raufutter aufgenommen wird. Dazu gehören vor allem Gräser, je nach Fläche aber auch Kräuter und weitere Pflanzenarten. Im Vergleich zu gelagertem Raufutter ist Weidegras nicht standardisiert: Fasergehalt, Wasseranteil und Schmackhaftigkeit verändern sich mit dem Entwicklungsstadium der Pflanzen. Auch die tatsächlich aufgenommene Menge lässt sich auf der Weide weniger genau steuern als bei abgewogenen Rationen im Stall.

Einsatz auf Weiden, Ausläufen und saisonalen Fütterungssystemen

Weidegras wird vor allem in der Weidesaison genutzt, entweder als Hauptanteil der Raufutterversorgung oder als Ergänzung zu Heu. Der Einsatz reicht von ganztägiger Beweidung bis zu zeitlich begrenztem Weidegang auf Portions- oder Auslaufweiden. In der Praxis ist relevant, wie dicht der Bestand ist, wie stark die Fläche genutzt wird und wie gleichmässig der Aufwuchs nachwächst. Bei Pferden, Eseln und Maultieren kann dieselbe Fläche je nach Tierzahl, Bodenzustand und Jahresverlauf sehr unterschiedlich belastet werden.

Einfluss von Aufwuchs, Pflanzenbestand und Weideführung

Junges, stark wachsendes Gras unterscheidet sich deutlich von älterem, stärker verholztem Aufwuchs. Ebenso macht es einen Unterschied, ob eine Fläche intensiv nachwächst oder eher extensiv bewirtschaftet wird. Für die Fütterung relevant sind deshalb der Zeitpunkt der Beweidung, die Dauer der Nutzung und die Erholungsphase der Weide. Auch die Zusammensetzung des Bestands wirkt sich aus: Eine artenreiche Fläche ist fütterungstechnisch anders zu beurteilen als ein sehr einheitlicher Grasbestand.

Abgrenzung zu Heu, Silage und Stroh innerhalb der Raufutter

Weidegras gehört wie Heu, Silage und Stroh zur übergeordneten Gruppe der Raufutter, ist aber die frische Form der Aufnahme direkt auf der Fläche. Heu ist getrocknetes und lagerfähiges Raufutter, Silage konserviertes Gärfutter und Stroh wird vor allem als strukturreiches, nährstoffärmeres Ergänzungsfutter oder Einstreu genutzt. Innerhalb der Fütterung von Pferden, Eseln und Maultieren ist Weidegras daher kein Ersatzbegriff für Raufutter allgemein, sondern eine klar abgegrenzte Futterquelle mit eigenen Anforderungen an Flächenmanagement und Aufnahmebegrenzung.

0 Anbieter

In der folgenden Firmenliste sind Anbieter und Betriebe im Bereich Weidegras und angrenzender Fütterungsthemen aufgeführt. Die Einträge betreffen die Nutzung von Weideflächen im Kontext der Equidenfütterung.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Weidegras

  • Worin unterscheidet sich Weidegras von Heu?

    Weidegras wird frisch auf der Fläche aufgenommen, Heu ist getrocknet und lagerfähig. Dadurch unterscheiden sich Wassergehalt, Handhabung und die Steuerbarkeit der Futtermenge.

  • Ist Weidegras für Pferde, Esel und Maultiere gleich zu beurteilen?

    Nein. Obwohl alle drei Tiergruppen Raufutter benötigen, können Futtermenge, Weidezeit und Flächennutzung unterschiedlich angepasst werden.

  • Wie erfolgt die Umstellung auf Weidegras?

    Üblich ist eine schrittweise Anweidung statt eines abrupten Wechsels. So kann die Fütterung an Pflanzenwachstum, Tierkondition und Haltungsform angepasst werden.

  • Kann Weidegras allein die Raufutterversorgung decken?

    Das hängt von Aufwuchs, Flächengrösse, Jahreszeit und tatsächlicher Aufnahme ab. Bei knapper oder ungleichmässiger Grasnarbe wird häufig zusätzlich anderes Raufutter eingesetzt.


Weitere Leistungen unter
Raufutter

  • Heu
  • Silage
  • Stroh

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Leistung: Weidegras für Pferde, Esel und Maultiere
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