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Raufutter

Raufutter umfasst faserreiche Futtermittel wie Heu, Silage, Stroh und Weidegras. In der Fütterung von Eseln, Maultieren und Pferden steht dabei nicht die Energiedichte im Vordergrund, sondern der Gehalt an strukturwirksamer Faser und die Art der Aufnahme. Die Auswahl des passenden Raufutters hängt von Tierart, Nutzung, Haltungsform und Futterqualität ab.
  • Heu
  • Silage
  • Stroh
  • Weidegras

Was bei Eseln, Maultieren und Pferden als Raufutter gilt

Als Raufutter gelten pflanzliche Futtermittel mit hohem Faseranteil und vergleichsweise geringer Konzentration an leicht verfügbaren Nährstoffen. Dazu gehören getrocknete, konservierte oder frisch aufgenommene Formen wie Heu, Silage, Stroh und Weidegras. In der Equidenfütterung wird Raufutter nicht nur nach Herkunft, sondern auch nach Struktur, hygienischer Beschaffenheit und Fressverhalten beurteilt. Entscheidend ist, dass das Futter sauber, lagerstabil und zur jeweiligen Tiergruppe passend ist.

Typische Einsatzsituationen in der Equidenhaltung

Raufutter wird in der täglichen Grundversorgung von Freizeitpferden, Arbeitstieren, Zuchttieren und Jungtieren eingesetzt. Auf der Weide erfolgt die Aufnahme direkt über Grasbestand und Aufwuchs, im Stall meist über Heu oder konservierte Futtermittel. Bei Eseln und Maultieren wird die Raufutterwahl oft zurückhaltender getroffen als bei leistungsorientiert gefütterten Pferden, weil sich Futteraufnahme, Energiebedarf und Verwertung unterscheiden. Auch Haltungsform, Fresspausen, Zahnstatus und jahreszeitliche Verfügbarkeit beeinflussen, welches Raufutter geeignet ist.

Heu, Silage, Stroh und Weidegras als Teilbereiche

Heu ist getrocknetes Grünfutter und in vielen Betrieben die gebräuchlichste Form des Raufutters. Silage ist konserviertes Grünfutter mit höherem Feuchtegehalt und stellt andere Anforderungen an Herstellung, Lagerung und Hygiene. Stroh wird vor allem als strukturreiches Ergänzungsfutter oder als Einstreu mit Mitaufnahme genutzt, ersetzt aber nicht in jedem Fall anderes Raufutter. Weidegras ist frisches Raufutter direkt von der Fläche und unterliegt deutlichen Schwankungen je nach Bestand, Wetter, Nutzung und Saison.

Abgrenzung zu Kraftfutter und Saftfutter

Innerhalb der Fütterung ist Raufutter von Kraftfutter und Saftfutter klar zu trennen. Kraftfutter liefert konzentrierte Energie oder Nährstoffe, etwa über Getreide oder Mischfutter, während Saftfutter durch hohen Wassergehalt und meist geringe Struktur gekennzeichnet ist. Raufutter dient dagegen in erster Linie der faserreichen Grundversorgung und der längeren Futteraufnahme. Elektronisch oder technisch gesteuerte Fütterungssysteme können Raufutter verteilen, gehören aber nicht zur Leistung Raufutter selbst.

0 Anbieter

In dieser Übersicht sind Anbieter und Betriebe im Bereich Raufutter für Esel, Maultiere und Pferde eingeordnet. Die Einträge können sich auf Produktion, Handel, Aufbereitung oder betriebliche Versorgung beziehen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Raufutter

  • Ist Stroh allein als Raufutter ausreichend?

    Nein. Stroh kann die Futterstruktur ergänzen, ersetzt aber je nach Tier und Situation nicht automatisch Heu oder Weidegras.

  • Worin unterscheidet sich Raufutter von Kraftfutter?

    Raufutter ist faserreich und wird langsamer aufgenommen. Kraftfutter ist konzentrierter und liefert mehr Energie oder Nährstoffe pro Menge.

  • Kann Silage an Pferde verfüttert werden?

    Grundsätzlich ja, sofern die Qualität, Konservierung und Hygiene stimmen und das Futter zur Tiergruppe passt.

  • Zählt Weidegras vollständig als Raufutter?

    Ja. Weidegras ist frisches Raufutter, dessen Zusammensetzung je nach Aufwuchs und Jahreszeit schwankt.


Weitere Leistungen unter
Fütterung

  • Kraftfutter
  • Saftfutter

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Leistung: Raufutter für Pferde, Esel und Maultiere
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