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Polyethersulfon (PES)

Polyethersulfon (PES) ist ein amorpher Hochleistungsthermoplast mit hoher Wärmeformbeständigkeit, guter Dimensionsstabilität und ausgeprägter Beständigkeit gegenüber heissem Wasser und Wasserdampf. Das Material wird dort eingesetzt, wo Standardthermoplaste thermisch oder hydrolytisch an Grenzen stossen. In der Stoffhierarchie gehört PES zu den Spezialpolymeren und High-Performance-Polymeren.
  • Formmassen
  • Formmassen, glasfaserverstärkt
  • Halbzeug

Werkstoffprofil von Polyethersulfon

PES ist ein sulfonhaltiger Thermoplast mit amorpher Struktur. Typische Materialmerkmale sind eine hohe Gebrauchstemperatur, gute Steifigkeit, Formstabilität unter Wärme sowie eine geringe Neigung zum Verzug im Vergleich zu vielen Standardkunststoffen. Hinzu kommen gute elektrische Isoliereigenschaften und eine Beständigkeit gegenüber vielen wässrigen Medien. Da PES amorph ist, können Bauteile je nach Ausführung transluzent bis transparent erscheinen.

Typische Einsatzkontexte für PES

PES wird für technische Bauteile verwendet, die dauerhaft erhöhten Temperaturen, heissen Flüssigkeiten oder wiederholten Dampfzyklen ausgesetzt sind. Typische Anwendungen liegen in der Elektro- und Gerätetechnik, in medizinnahen oder labornahen Umgebungen sowie in Komponenten für Filtration, Fluidführung oder Gehäuseteile mit erhöhten Anforderungen an Temperatur- und Formbeständigkeit. Auch dort, wo Masshaltigkeit unter Wärme gefordert ist, wird PES als Konstruktionswerkstoff berücksichtigt.

Formmassen, glasfaserverstärkte Typen und Halbzeug

PES wird als unverstärkte Formmasse, als glasfaserverstärkte Formmasse und als Halbzeug verarbeitet. Unverstärkte Typen werden gewählt, wenn Zähigkeit, Oberflächenqualität oder Transparenz relevant sind. Glasfaserverstärkte PES-Formmassen erhöhen Steifigkeit und Wärmeformbeständigkeit, verändern aber typischerweise das Bruchverhalten und die Oberflächenoptik. Halbzeuge aus PES dienen als Ausgangsmaterial für spanend bearbeitete Teile, wenn kleine Serien, komplexe Geometrien oder nachträgliche Anpassungen erforderlich sind.

Abgrenzung innerhalb der High-Performance-Polymere

Innerhalb derselben Werkstoffgruppe liegt PES nahe bei Polysulfon (PSU) und Polyetherimid (PEI), wird aber gezielt ausgewählt, wenn hohe Hydrolysebeständigkeit und thermische Stabilität gefragt sind. Gegenüber Polycarbonat (PC) deckt PES in der Regel ein höheres Temperaturprofil ab. Von teilkristallinen Hochleistungspolymeren wie PEEK oder PPS unterscheidet sich PES durch seine amorphe Struktur und ein anderes Verarbeitungs- und Eigenschaftsprofil. Im Unterschied zu Rohstoffgruppen wie Epoxiden oder Siliconen ist PES ein thermoplastischer Formwerkstoff für schmelzverarbeitete oder aus Halbzeug gefertigte Bauteile.

0 Anbieter

Nachfolgend sind Unternehmen aufgeführt, die im Bereich Polyethersulfon (PES) tätig sind. Die Einträge können sich auf Rohstoffe, Compounds, Halbzeuge oder verarbeitete Anwendungen beziehen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Polyethersulfon (PES)

  • Ist Polyethersulfon ein amorpher oder teilkristalliner Kunststoff?

    PES ist ein amorpher Thermoplast.

  • Wann wird glasfaserverstärktes PES eingesetzt?

    Wenn höhere Steifigkeit, bessere Masshaltigkeit und erhöhte Wärmeformbeständigkeit benötigt werden.

  • Eignet sich PES für Heisswasser- oder Dampfanwendungen?

    Viele PES-Typen sind dafür geeignet. Die konkrete Eignung haengt von Typ, Bauteildesign und Einsatzbedingungen ab.

  • Wie unterscheidet sich PES von PSU?

    Beide gehoeren zu den Sulfonpolymeren. PES wird haeufig dort eingeordnet, wo ein hoeheres thermisches und hydrolytisches Leistungsprofil gefragt ist.


Weitere Leistungen unter
Spezialpolymere und High-Performance Polymere

  • Silicone (SI)
    1 Firma
  • Acetalharze (Polyacetale, POM)
  • Aethoxylinharze (Epoxide, EP)
  • Epoxide (EP)
  • Ionomere
  • Ionomere Kunststoffe
  • Liquid Crystal Polymers (LCP)
  • Polyacetale (POM) (Copolymere und Homopolymere)
  • Polyarylate
  • Polycarbonat (PC)
  • Polyetheretherketon (PEEK)
  • Polyetherimid (PEI)
  • Polyetherketon (PEK)
  • Polyimid (PI)
  • Polymethylpenten (TPX)
  • Polyphenylenoxid (PPE), (modifiziert)
  • Polyphenylensulfid (PPS)
  • Polysulfide (Thiokol)
  • Polysulfon (PSU)
  • Thermoplastische Elastomer (TPE)

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Leistung: Polyethersulfon (PES) | Werkstoffprofil im Überblick
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