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  • Kunststoffbranche
  • Rohstoffe
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  • Polyolefine (Kohlenwasserstoffbasierte Polymere)
  • Polyethylen-Vinylacetat (Polyethylen glasklar)
  • Folien

Folien

Folien in dieser Hierarchie beziehen sich auf bahnförmige Halbzeuge aus Polyethylen-Vinylacetat, also EVA. Das Material wird als dünne Schicht verarbeitet, wenn Flexibilität, gute Siegeleigenschaften oder eine bestimmte Transparenz gefordert sind. Je nach Zusammensetzung und Verarbeitung können EVA-Folien weich, dehnbar oder als funktionale Lage in Verbundaufbauten ausgelegt sein.

Was EVA-Folien materialtechnisch auszeichnet

EVA-Folien bestehen aus einem Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat. Gegenüber einfachen Polyethylen-Folien lassen sich damit andere Materialeigenschaften einstellen, etwa mehr Weichheit, bessere Elastizität oder verändertes Siegelverhalten. Auch Transparenz, Haftung und Kälteflexibilität können je nach Rezeptur und Herstellprozess anders ausfallen. Die genaue Ausprägung hängt unter anderem vom Vinylacetat-Anteil, von Additiven und von der Folienherstellung ab.

Typische Anwendungen von Folien aus Polyethylen-Vinylacetat

EVA-Folien werden dort eingesetzt, wo eine dünne, flexible Kunststofflage als Schutz-, Trenn-, Verbund- oder Verpackungsschicht dient. Sie kommen unter anderem in technischen Laminaten, als Einlage- oder Zwischenlage sowie in Verpackungsanwendungen vor, bei denen weiche und gut verarbeitbare Folien gefragt sind. In einzelnen Anwendungen dient EVA auch als funktionale Schicht zur Anpassung von Haftung, Dämpfung oder Versiegelung innerhalb eines mehrlagigen Aufbaus.

Verarbeitungsformen und produktspezifische Ausprägungen

Folien aus EVA können als Monofolie oder als Bestandteil eines Mehrschichtverbunds ausgeführt sein. Je nach Anwendung unterscheiden sie sich in Dicke, Oberflächenbeschaffenheit, Transparenz, Einfärbung, Perforation oder Wickelbreite. Auch die Weiterverarbeitung variiert, etwa für Kaschierung, Konfektionierung, Zuschnitt oder thermische Verbindung. Damit ist die Folie nicht nur ein Endprodukt, sondern häufig auch ein weiterverarbeitetes Halbzeug.

Einordnung innerhalb der Kunststoffhierarchie

In dieser Struktur ist Folien keine allgemeine Kunststoffkategorie, sondern eine konkrete Produktform innerhalb von Polyethylen-Vinylacetat. Die Einordnung verläuft von der Kunststoffbranche über Rohstoffe und die chemische Bezeichnung bis zum Werkstoff EVA und dessen Ausprägung als Folie. Damit ist die Leistung enger gefasst als der übergeordnete Werkstoffbegriff: Gemeint ist nicht das Polymer an sich, sondern dessen Verarbeitung zu dünnen, bahnförmigen Produkten.

0 Anbieter

Die folgende Firmenliste ordnet Anbieter im Bereich Folien innerhalb der EVA-basierten Kunststoffverarbeitung ein. Beruecksichtigt sind Unternehmen mit Bezug zu Herstellung, Verarbeitung oder Lieferung entsprechender Produkte.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Folien

  • Sind EVA-Folien dasselbe wie gewöhnliche PE-Folien?

    Nein. EVA ist ein Copolymer und kann sich in Weichheit, Elastizität, Transparenz und Siegelverhalten von reinem Polyethylen unterscheiden.

  • Wofuer werden EVA-Folien typischerweise verwendet?

    Typisch sind Verpackungen, Verbundmaterialien, Zwischenlagen und technische Anwendungen mit flexiblen Kunststoffschichten.

  • Welche Eigenschaften lassen sich bei EVA-Folien variieren?

    Unter anderem Dicke, Transparenz, Weichheit, Oberflaeche, Einfaerbung und Verarbeitbarkeit.

  • Ist Folie hier ein Rohstoff oder ein Fertigprodukt?

    In dieser Hierarchie ist Folie eine konkrete Produktform aus dem Rohstoff beziehungsweise Werkstoff EVA.


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Leistung: Folien aus EVA: Eigenschaften und Anwendungen
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