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Thermogravimetrische Analyse (TGA)

Die thermogravimetrische Analyse (TGA) erfasst, wie sich die Masse eines Kunststoffs oder Compounds bei definierter Temperaturführung verändert. Gemessen wird der Gewichtsverlauf in Abhängigkeit von Temperatur oder Zeit, typischerweise unter inerter oder oxidativer Atmosphäre. Daraus lassen sich Aussagen zu thermischer Zersetzung, flüchtigen Bestandteilen, Feuchte, Füllstoffanteilen und Rückständen ableiten.

Was die TGA bei Kunststoffen misst

Bei der TGA wird eine Probe kontrolliert erwärmt oder auf einer konstanten Temperatur gehalten, während ihr Massenverlust oder ihre Massenstabilität kontinuierlich aufgezeichnet wird. Sichtbar werden einzelne Abbaustufen, Verdampfungsprozesse und nicht flüchtige Rückstände. In der Kunststoffanalytik wird das Verfahren genutzt, um das Verhalten von Polymeren, Additivsystemen, Rezyklaten und gefüllten Werkstoffen unter thermischer Belastung zu charakterisieren.

Typische Fragestellungen in der Werkstoffcharakterisierung

TGA wird eingesetzt, wenn der Anteil flüchtiger Bestandteile, der Zersetzungsverlauf oder der Rückstand einer Kunststoffprobe relevant ist. Typische Anwendungen sind die Beurteilung der thermischen Stabilität, die Bestimmung von Feuchte oder Lösemittelresten, die Abschätzung von Füllstoff- und Aschegehalten sowie der Vergleich verschiedener Rezepturen oder Chargen. Auch bei Schadensanalysen und bei der Prüfung von Materialänderungen nach Alterung oder Verarbeitung liefert die Methode verwertbare Daten.

Messbedingungen und Auswertungsformen

Die Aussagekraft der TGA hängt stark von den gewählten Prüfbedingungen ab. Relevant sind unter anderem Heizrate, Temperaturbereich, Haltezeiten, Probenmasse und die Messatmosphäre. Je nach Fragestellung werden dynamische Heizprogramme oder isotherme Messungen verwendet. Ausgewertet werden der Verlauf der Massenänderung, charakteristische Temperaturbereiche einzelner Schritte und der verbleibende Rückstand am Ende der Messung.

Abgrenzung zu DSC und Infrarotspektroskopie

Innerhalb der Werkstoffcharakterisierungen liefert die TGA andere Informationen als benachbarte Analyseverfahren. Die Differenzkalorimetrie (DSC) erfasst Wärmeflüsse und damit beispielsweise Schmelz-, Kristallisations- oder Glasübergänge, nicht aber direkt den Masseverlust. Die Infrarotspektroskopie dient vor allem der Identifikation chemischer Strukturen und funktioneller Gruppen. TGA ist dann passend, wenn die thermisch bedingte Massenänderung selbst im Vordergrund steht.

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Fragen & Antworten zu Thermogravimetrische Analyse (TGA)

  • Welche Materialien lassen sich mit TGA untersuchen?

    Typisch sind Thermoplaste, Duroplaste, Elastomere, Compounds, Rezyklate, Additive und gefüllte Kunststoffsysteme.

  • Kann TGA den Füllstoffgehalt bestimmen?

    Bei geeigneter Materialzusammensetzung kann der verbleibende Rückstand Hinweise auf anorganische Füllstoffe oder Ascheanteile geben.

  • Worin unterscheidet sich TGA von DSC?

    TGA misst Massenänderungen, DSC misst Wärmeflüsse. Beide Verfahren ergänzen sich, beantworten aber unterschiedliche Fragen.

  • Warum ist die Messatmosphäre bei TGA relevant?

    Unter Stickstoff, Luft oder anderen Gasen kann ein Material unterschiedlich reagieren. Die Atmosphäre beeinflusst Zersetzung, Oxidation und Rückstandsbildung.


Weitere Leistungen unter Werkstoffcharakterisierungen

  • Differenzkalorimetrie (DSC)
  • Infrarotspektroskopie
  • nach Eigenschaften

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Leistung: Thermogravimetrische Analyse (TGA) für Kunststoffe
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