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Dielektrizitätszahl

Dielektrizitätszahl beschreibt die relative Permittivität eines Kunststoffs gegenüber dem Vakuum. Der Kennwert zeigt, wie stark sich ein Material in einem elektrischen Feld polarisiert, und beeinflusst damit unter anderem Kapazität, Feldverteilung und Signalverhalten. In der Werkstoffcharakterisierung wird die Dielektrizitätszahl deshalb immer zusammen mit den jeweiligen Prüfbedingungen betrachtet.

Was die Dielektrizitätszahl bei Kunststoffen aussagt

Die Dielektrizitätszahl gibt an, wie stark ein Kunststoff elektrische Energie in einem Feld speichern kann. Ein höherer Wert bedeutet, dass das Material stärker polarisiert wird als ein Werkstoff mit niedrigerer Dielektrizitätszahl. Für die Beurteilung elektrischer Bauteile ist dieser Kennwert relevant, weil er die kapazitiven Eigenschaften eines Isolierstoffs mitbestimmt. In Prüfberichten wird meist die relative Permittivität angegeben, da sie den Werkstoffwert in Bezug auf das Vakuum beschreibt.

Einsatzkontexte in Entwicklung und Werkstoffauswahl

Die Dielektrizitätszahl wird herangezogen, wenn Kunststoffe für elektrisch isolierende oder signalführende Anwendungen ausgewählt werden. Typische Kontexte sind Gehäuse, Steckverbinder, Isolierteile, Kabelkomponenten, Leiterplattenträger oder vergossene elektronische Baugruppen. Auch bei hochfrequenten Anwendungen ist der Kennwert relevant, weil er die Signalausbreitung und das elektrische Feld im Bauteil beeinflusst. In der Materialentwicklung dient er zudem zum Vergleich von Compounds, Füllstoffsystemen und Feuchtigkeitszuständen.

Einfluss von Frequenz, Temperatur und Materialzustand

Die Dielektrizitätszahl ist kein starrer Materialwert unter allen Bedingungen. Sie kann sich mit der Frequenz des elektrischen Feldes, mit der Temperatur sowie mit Feuchteaufnahme, Füllstoffen, Porosität oder dem inneren Aufbau des Kunststoffs verändern. Deshalb sind Prüfbedingungen für die Auswertung entscheidend, insbesondere wenn Messwerte zwischen Materialien oder Datenblättern verglichen werden. Bei faser- oder schichtorientierten Werkstoffen kann zudem die Messrichtung einen Unterschied machen.

Abgrenzung zu Verlustfaktor und Widerstandswerten

Innerhalb der elektrischen Eigenschaften beschreibt die Dielektrizitätszahl die Polarisation und Speicherfähigkeit eines Kunststoffs im elektrischen Feld. Davon zu unterscheiden ist der dielektrische Verlustfaktor, der angibt, welcher Anteil der eingebrachten Energie im Material in Wärme übergeht. Der spezifische Durchgangswiderstand und der spezifische Oberflächenwiderstand bewerten dagegen die Leitfähigkeit beziehungsweise Leckströme durch das Material oder über seine Oberfläche. Für die Werkstoffbeurteilung werden diese Kennwerte oft gemeinsam betrachtet, sie beantworten aber unterschiedliche technische Fragen.

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Die folgenden Unternehmen bieten Dienstleistungen zur Bestimmung der Dielektrizitätszahl von Kunststoffen an. Die Einträge lassen sich nach Prüfkontext und Werkstoffbezug vergleichen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Dielektrizitätszahl

  • Ist die Dielektrizitätszahl bei allen Frequenzen gleich?

    Nein. Der Wert kann frequenzabhängig sein und muss deshalb immer mit den Prüfbedingungen angegeben werden.

  • Warum weichen Messwerte aus verschiedenen Datenblättern voneinander ab?

    Unterschiede entstehen unter anderem durch andere Frequenzen, Temperaturen, Probenzustände, Feuchte oder Messverfahren.

  • Ist eine niedrige Dielektrizitätszahl grundsätzlich besser?

    Nicht generell. Geeignet ist der Wert, der zur elektrischen Funktion und zum Aufbau des Bauteils passt.

  • Kann die Materialrezeptur die Dielektrizitätszahl stark verändern?

    Ja. Füllstoffe, Verstärkungen, Additive und Feuchteaufnahme können den Kennwert merklich beeinflussen.


Weitere Leistungen unter
Elektrische Eigenschaften

  • Dielektrischer Verlustfaktor
  • Spezifischer Durchgangswiderstand
  • Spezifischer Oberflächenwiderstand

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Leistung: Dielektrizitätszahl bei Kunststoffen
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