Dielektrischer Verlustfaktor
Bei der Bestimmung des dielektrischen Verlustfaktors wird erfasst, wie stark ein Kunststoff in einem Wechsel- oder Hochfrequenzfeld elektrische Energie in Wärme umsetzt. Der Kennwert ist von Frequenz, Temperatur und Materialzustand abhängig und wird deshalb immer unter definierten Bedingungen angegeben. In der Werkstoffcharakterisierung dient er zur Beurteilung elektrischer Verluste im späteren Einsatz.
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In der folgenden Firmenliste sind Anbieter für die Bestimmung des dielektrischen Verlustfaktors aufgeführt. Die Einträge können sich nach Prüfverfahren, Materialfokus und Messbereich unterscheiden.
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Fragen & Antworten zu Dielektrischer Verlustfaktor
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Wird der dielektrische Verlustfaktor als einzelner Materialwert angegeben?
Nein. Der Wert muss immer zusammen mit Prüfbedingungen wie Frequenz, Temperatur und Materialzustand betrachtet werden.
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Ist ein niedriger dielektrischer Verlustfaktor immer vorteilhaft?
Nicht in jedem Fall. Für isolierende oder hochfrequente Anwendungen ist ein niedriger Wert oft erwünscht, für dielektrische Erwärmungsprozesse kann ein höherer Wert relevant sein.
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Beeinflusst Feuchtigkeit den Messwert?
Ja. Feuchteaufnahme kann die elektrischen Verluste von Kunststoffen verändern und den gemessenen Verlustfaktor erhöhen.
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Kann der Kennwert auch bei gefüllten oder verstärkten Kunststoffen bestimmt werden?
Ja. Gerade bei Compounds mit Füllstoffen, Verstärkungen oder Additiven ist eine direkte Messung sinnvoll, weil der Werkstoffaufbau den Wert beeinflusst.
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