Schäumen
Schäumen bezeichnet in der Kunststoffverarbeitung das Erzeugen einer zelligen Struktur im Material. Dabei werden in der Kunststoffmasse feine Gasräume gebildet, wodurch sich Dichte, Steifigkeit, Dämpfung, Wärmeleitfähigkeit oder Oberflächenverhalten gezielt verändern lassen. Das Verfahren wird sowohl zur Herstellung von Schaumkunststoffen als auch zur Verarbeitung bereits geschäumter Halbzeuge eingesetzt.
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In der folgenden Firmenliste sind Anbieter aus dem Bereich Schäumen in der Kunststoffbranche aufgeführt. Je nach Spezialisierung decken sie die Schaumherstellung, die Verarbeitung von Schaumstoffen oder beides ab.
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Fragen & Antworten zu Schäumen
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Welche Kunststoffe lassen sich schäumen?
Geschäumt werden verschiedene Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere. Die Eignung hängt vom Materialsystem und vom vorgesehenen Verfahren ab.
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Worin liegt der Unterschied zwischen Schäumen und Schaumstoffverarbeitung?
Schäumen erzeugt die Zellstruktur im Kunststoff. Schaumstoffverarbeitung bearbeitet bereits hergestellte Schaumstoffe weiter, etwa durch Zuschneiden oder Konfektionieren.
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Ist Schäumen dasselbe wie Blasformen?
Nein. Beim Blasformen entstehen Hohlkörper, beim Schäumen eine poröse Materialstruktur im Bauteil oder Halbzeug.
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Welche Eigenschaften lassen sich durch Schäumen beeinflussen?
Unter anderem Dichte, Gewicht, Dämpfung, Isolation, Elastizität und Druckverhalten. Die genaue Ausprägung hängt von Material und Zellstruktur ab.
Weitere Leistungen unter
Bearbeitungsverfahren und Verarbeitungsverfahren
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