Was Werkzeugakkus ausmacht
Werkzeugakkus sind wiederaufladbare Energiespeicher für mobile Elektrowerkzeuge. Sie sind in der Regel auf ein bestimmtes Hersteller- oder Gerätesystem abgestimmt und müssen sowohl mechanisch als auch elektrisch zum Werkzeug und zum Ladegerät passen. Für die Auswahl relevant sind die Nennspannung, die Kapazität in Ah, die mögliche Leistungsabgabe sowie integrierte Schutz- und Überwachungselektronik.
Einsatz in Werkstatt, Montage und Innenausbau
Werkzeugakkus werden überall dort eingesetzt, wo mit netzunabhängigen Maschinen gearbeitet wird. Im Holzbereich betrifft das beispielsweise Montagearbeiten auf der Baustelle, den Innenausbau, den Möbelbau oder Serviceeinsätze mit wechselnden Arbeitsorten. Akkusysteme erleichtern den Betrieb mehrerer Werkzeuge innerhalb derselben Plattform, wenn die Geräte mit identischen Akkupacks betrieben werden können.
Unterschiede bei Chemie, Bauform und Leistung
Im Markt sind vor allem Lithium-Ionen-Akkus verbreitet. Je nach Anwendung stehen kompakte Akkus für geringeres Gewicht oder grössere Akkupacks für längere Laufzeiten zur Verfügung. Unterschiede bestehen zudem bei Steck- und Schiebeformaten, bei der Belastbarkeit unter Dauerlast und bei der Auslegung für einzelne Maschinenklassen. Für den praktischen Einsatz ist nicht nur die Laufzeit relevant, sondern auch, wie gut der Akku hohe Leistungsanforderungen des jeweiligen Werkzeugs abdeckt.
Abgrenzung zu anderem Werkzeugzubehör
Werkzeugakkus gehören innerhalb von Werkzeug Zubehör zur Energieversorgung akkubetriebener Geräte. Sie unterscheiden sich damit klar von Führungen für Werkzeuge, Schärfmaschinen oder Sägenlötapparaten, die die Bearbeitung oder Instandhaltung des Werkzeugs betreffen. Ebenso sind sie von Werkzeugkisten, Werkzeugkoffern, Werkzeugschränken und Werkzeugwagen abzugrenzen, die der Aufbewahrung und dem Transport dienen. Im Unterschied zu vollständigen Elektrowerkzeugen sind Werkzeugakkus keine eigenständigen Arbeitsgeräte, sondern systemspezifische Komponenten.